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Kurze Geschichte der Inneren Sphäre

Die Geschichte der Inneren Sphäre beginnt eigentlich mit dem 1. Exodus, als viele Menschen die Erde verließen um Kolonien auf anderen Planeten zu errichten. Allerdings ist auch die Vorgeschichte dazu nicht ganz unwichtig, da erst durch sie die gesamte Entwicklung möglich wurde.

Exodus


Der Grundstein für das Interstellare Reisen wurden durch die Physiker Thomas Kearny und Takayoshi Fuchida gelegt, die Theorien für überlichtschnelle Reisen auf Subatomarer Ebene veröffentlichten. Sie wurden dafür allerdings von der wissenschaftlichen Gemeinschaft eher verspottet. Erst 55 Jahre nach dem Tod der beiden Wissenschaftler wurden ihre Theorien durch neue Forschungsergebnisse belegt und daher auch anerkannt. Die Regierung der Erde erkannte das Potential und leitete das milliardenschwere Deimos-Projekt ein, welches an der Umsetzung der Theorien arbeitete. Die Frucht dieser Arbeiten war die TAS Pathfinder, die am 5. Dezember 2105 in das benachbarte Sonnensystem Tau Ceti sprang. Bereits 8 Jahre später wurde dort eine Kolonie gegründet und New Earth getauft. Innerhalb der nächsten 7 Jahre gelang es die Kosten für diese sogenannten Sprungschiffe um den Faktor 100 zu senken, was eine rasche Kolonisierung weiterer Systeme ermöglichte. Im Jahr 2172 zählte die 1. Volkszählung bereits über 100 Kolonien; bereits 63 Jahre später zählte die 4. Volkszählung über 600 Kolonien.

Teilweise wurde diese gewaltige Expansion erst durch die Eisschiffe des Ryan-Kartells möglich, welche wasserarme Welten mit Wasserasteroiden versorgten. Diese Expansion schuf aber auch Probleme; insbesondere bei der Verwaltung der Kolonien, da es noch keine überlichtschnelle Kommunikation gab und daher Nachrichten meist mehrere Monate unterwegs waren. Die Zentralregierung der Erde war gezwungen ihre Autorität an Gouverneure zu delegieren. Bereits gegen Ende des 22. Jahrhunderts formten sich die ersten Politischen Blöcke und Allianzen, wie zum Beispiel die Souveränität Sarna und die Tikonov-Union.

Konsolidierung

Im Jahr 2235 war es dann soweit. Unzufriedenheit, inkompetente Gouverneure sowie der Wunsch nach Unabhängigkeit brachten einige Kolonien dazu, in der Freedomdeklaration ihre Unabhängigkeit zu proklamieren. Dadurch begann ein Kolonialkrieg, den die terranische Allianz nach zwei Jahren verlor. Im selben Jahr wurden die bis dahin in der Regierung auf Terra vorherrschenden Expansionisten von den Liberalen abgelöst, welche sämtlichen Welten mit mehr als 22 Lichtjahren Abstand von Terra in die Unabhängigkeit entließen, worauf viele nicht vorbereitet waren. Es folgten Hungersnöte und Epidemien. Die Erdbevölkerung, die von dem Elend der Kolonisten hörte, entzog den Liberalen das Vertrauen. In den folgenden 60 Jahren entwickelte sich ein Kleinkrieg der Parteien. Die terranische Allianz hatte sich dadurch effektiv von der Weltbühne verabschiedet.

In den Kolonien herrschte nach dem Kolonialkrieg eine Art Aufbruchsstimmung. Es wurden neue Bündnisse geschlossen und es entstanden neue Reiche, so zum Beispiel die Liga Freier Welten und später die Galedon-Allianz, die sich später in Draconis-Kombinat umbenannte. Im Jahr 2316 meldete sich Terra unter Führung James McKenna zurück. Als nach dem Tod eines Politikers auf der Erde Straßenschlachten entbranden, vernichtete er als Machtdemonstration mit der Raumflotte zwei unbewohnte Inseln bei den britischen Inseln, erklärte die Regierung für abgesetzt, die Terranische Allianz für aufgelöst und erklärte sich zum Generaldirektor der neuen Terranischen Hegemonie. Entschlossen, die Menschheit wieder unter dem Banner Terra.s zu vereinigen, begann er, die umliegenden Welten wieder unter seine Kontrolle zu zwingen, was unter anderem zur Gründung der Vereinigten Sonnen und des Lyranischen Commonwalth führte, um sich eben dagegen besser schützen zu können. Im Capella-Raum gründete sich dann als letzter heutiger Nachfolgerstaat 2366 die Konföderation Capella. Die folgenden zwei Jahrhunderte gab es in der Inneren Sphäre immer wieder irgendwo Krieg, und sei es nur präventiv, um die Nachbarn zu überzeugen, das man kein wehrloses Opfer sei, wie es Paul Davion häufiger tat. Deswegen nannte man diesen Zeitraum auch das "Zeitalter" der Kriege.

Zeitalter der Kriege

Bis 2314 gab es keinerlei Konventionen auf dem Schlachtfeldern, was teilweise zu extrem brutalen Kriegen und 2412 sogar zur Vernichtung einer ganzen Kolonie führte. Dieses Ereignis brachte die capellanische Kanzlerin dazu, die Ares-Konventionen auszuarbeiten, welche auch von den anderen Nachfolgerstaaten angenommen wurde. Leider unterband diese Konvention nicht nur die Gräueltaten, sie gestattete es indirekt und ungewollt auch, Krieg im wahrsten Sinne des Wortes als Weiterführung der Politik mit anderen Mitteln zu sehen. Bewaffnete Konflikte wurden dadurch zum Alltag. Er betraf die Zivilbevölkerung nicht mehr in dem Ausmaß wie vorangegangene Konflikte, dafür sank aber auch die Hemmschwelle, überhaupt Krieg zu führen. Die Herrscherhäuser konsolidierten des weiteren in diesen Jahrhunderten ihre Macht. Wie im Falle des Lyranischen Commonwealth, wo sich Robert Marsden seiner acht Mitarchonten entledigte. Auch wechselte der Namen der Dynastie, die das Commonwealth regierte, als Katherine Marsden wieder ihren Mädchennamen Steiner annahm, und Archontin wurde. Auch im Draconis-Kombinat und in den Vereinigten Sonnen festigten die Herrscherdynastien ihre Position, obwohl sie beide zwischenzeitlich beinahe ihre Reiche an Rivalen verloren; im Draconis-Kombinat war das die Von Rohrs Familie und in den Vereinigten Sonnen die Varnay's. Beide Rivalen wurden jedoch durch Bürgerkriege dauerhaft ausgeschaltet, im Falle der Von Rohrs sogar ausgerottet.

Die wohl bedeutendste Entwicklung dieser Zeit war der BattleMech, der von der Terranischen Hegemonie eingeführt wurde. Dieses revolutionäre Konzept veränderte das Gefechtsfeld bis heute nachhaltig. Im Jahr 2439 wurde der BattleMech eingeführt, bereits vier Jahre später hatte er seinen ersten Einsatz, als eine Lanze Mackies einen kompletten schweren Panzerzug der Von Rohrs vernichtete. So ins Rampenlicht gestellt, erweckte diese neuen Kampfmaschine beträchtliches Interesse bei den restlichen Nachfolgerstaaten, welche große Ressourcen investierten, um an die Produktionsunterlagen zu gelangen. Bereits 11 Jahre später gelang es dem Lyranischen Commonwealth sich im Zuge einer Kommandoaktion zusammen mit dem Randweltengeheimdienst Asroc die Unterlagen zu beschaffen. Bis 2462 hatten auch die anderen Nachfolgerstaaten die Konstruktionsunterlagen.

Imperium und Vereinigung

Am 9. Juli 2571 wurde der Sternenbund gegründet; eine Aktion die von Ian Cameron eingeleitet wurde, nachdem die Rohstoffvorkommen der Terranischen Hegemonie praktisch erschöpft waren. Das erste große Unternehmen des Sternenbunds war die Unterwerfung der Peripherienationen im sogenannten Vereinigungskrieg, der 20 Jahre dauerte. Die Ares-Konventionen wurden von beiden Seiten gerade zum Ende hin praktisch nicht beachtet, was zu Massakern sowohl in der Aussenweltallianz als auch im Tauruskonkordat führte. Im Jahr 2596 endete der Vereinigungskrieg, und die Peripherienationen wurden als Territorialstaaten in der Sternenbund integriert, mit einem Sitz aber ohne Stimme im hohen Rat.

Das Goldene Zeitalter

Im 27. Jahrhundert kam es dann zum sogenannten "Goldenen Zeitalter", in dem ein gewaltiger Aufschwung in der gesamten Inneren Sphäre stattfand, der aber zu großen Teilen durch die Ausbeutung der Territorialstaaten erreicht wurde. Es wurden viele verschiedene neue Mech- und Luft/Raumjägermodelle entwickelt. Außerdem wurde eine Methode zur Überlicht-Kommunikation gefunden. Hinter den Kulissen arbeiteten die Häuser jedoch daran, ihre Macht zu vergrößern, was im 28. Jahrhundert letztendlich zu den "versteckten Kriegen" führte, in denen die Nachfolgerstaaten durch angeheuerte Piraten bzw. als solche deklarierte eigene Streitkräfte ihre Nachbarn zu schwächen versuchten. Dies gipfelte darin, dass plötzlich Piraten Eskorten durch Kriegsschiffe hatten, als der Erste Lord des Sternenbundes SBVS-Kriegsschiffe einsetzen ließ, um die Piraten unschädlich zu machen. Der Erste Lord musste sich mit zunehmenden Widerstand der einzelnen Häuser herumschlagen. Im Jahr 2750 hatte der damalige Erste Lord, Simon Cameron, genug, und versuchte die Bevölkerung der einzelnen Staaten für den Sternenbund zu gewinnen. Leider fand er bei der Reise durch die Innere Sphäre auf der Welt Stars End bei einem Unfall den Tod. Sein Nachfolger, sein Sohn Richard Cameron, war zu diesem Zeitpunkt erst 8 Jahre alt. Zu seinem Regenten wurde Alexandr Kerensky bestimmt, besonders weil die Lordräte wussten, dass er aufgrund seiner Stellung als Oberbefehlshaber der SBVS keine Zeit finden würde, die Mitgliedsstaaten zu überwachen.

Krise und Exodus

Leider hatte er auch kaum Zeit für Richard selbst, was sich Stefan Amaris, Herrscher der Republik der Randwelten, sich zunutze machte. Er gewann das Vertrauen des Jungen, und behielt es auch als Richard erwachsen und Erster Lord wurde. Durch seine Einflussnahme entfremdete er den jungen Ersten Lord zunehmend von Kerensky. Gleichzeitig sorgten verschiedenen Befehle von Richard Cameron für eine Rebellion der Territorialstaaten, die mit der New Vandenberg-Rebellion ihren Anfang nahm. Im Verlauf des Konfliktes musste Kerensky viele Truppen der SBVS aus der Hegemonie abziehen. Amaris schlug dem Ersten Lord daraufhin vor, das seine Truppen den Schutz verschiedener Welten übernehmen könnten, ein Vorschlag den Richard gegen den Rat von Alexandr Kerensky annahm.

Am 26. Dezember 2766 war es dann soweit. Amaris ermordete Richard Cameron und seine gesamte Familie. Danach rief er sich zum neuen Ersten Lord aus und forderte Kerensky auf, sich ihm zu unterwerfen. Die wenigen verbliebenen SBVS-Einheiten im Hegemonieraum waren innerhalb von Monaten durch Amaris-Einheiten vernichtet. Kerensky lehnte Amaris Forderungen ab und erklärte den Kriegszustand zwischen der SBVS und dem Amaris-Imperium. Der Krieg dauerte bis 2779 und zerstörte einen Grossteil der Welten der Terranischen Hegemonie. Der Krieg verursachte über 100 Millionen Tote und das vierfache an Verwundeten.

Es wurden von der gesamten Inneren Sphäre Hilfsgüter in die Hegemonie gesandt, sogar aus den Peripherienationen. Alle erwarteten den Antritt von Alexandr Kerensky als Ersten Lord, was die Fürsten der Mitgliedsstaaten natürlich auf keinen Fall wollten. Im Gegenteil, endlich frei von den Bestimmungen des Sternenbunds zur Truppenbeschränkung fingen sie an sowohl unter den überlebenden Randweltentruppen zu rekrutieren, als auch unter denen der SBVS. Als Kerensky dagegen Einspruch erhob, verlangten die Lordräte seinen Rücktritt. Kerensky antwortete mit dem Exodus der SBVS aus der Inneren Sphäre.

Die Nachfolgekriege

Mit dem Ende des Sternenbundes kam auch das Ende des Friedens in der Inneren Sphäre. Sämtliche Nachfolgerfürsten außer Steiner riefen sich zum Ersten Lord aus, und 2786 kam es zum ersten von mehreren Nachfolgekriegen. Im Ersten Nachfolgekrieg verloren sämtliche Häuser den Grossteil ihrer Kriegsschiffflotten sowie die Mittel um sie zu bauen. Auch zivile Ziele wurden angegriffen, was dazu führte, das beträchtliche Ressourcen aufgewandt werden mussten um die Reiche zwischen den Kriegen wieder annähernd aufzubauen. Durch die Kriegsführung gegen zivile Ziele, insbesondere gegen das Wissen der Nachbarreiche, kam es zum Niedergang der Technologie in der Inneren Sphäre. Aber auch die gezielte Ermordung von Wissenschaftlern und die Vernichtung von gesammeltem Wissen durch ComStar trug ihren Teil dazu bei. Diese Entwicklung konnte erst mit der Wiedereinhaltung der Ares-Konventionen sowie den sogenannten Ehrenregeln im 3. Nachfolgerkrieg deutlich gebremst werden. Erst gegen Ende des 3. Nachfolgerkrieges konnte diese Entwicklung sogar teilweise wieder umgekehrt werden. Dies ist hautsächlich die Gründung des NAIW auf New Avalon und die Entdeckung des sogenannten Gray-Death-Kernspreichers zu verdanken.

Das durch allgemeine Erschöpfung und Kriegsmüdigkeit ausgelöste Ende des 3. Nachfolgerkrieges war für viele die lang ersehnte Zeit für Frieden. Doch dieser Frieden sollte nicht lange anhalten. Mit der Hochzeit von Prinz Hanse Davion der Vereinigten Sonnen und dem designierten Archon Melissa Steiner des Lyransichen Commonwealth begann außerdem der 4. Nachfolgerkrieg. Dieser traf insbesondere die Konföderation Capella sehr hart. sie verlor beinahe die Hälfte ihrer Welten und einen nicht unerheblichen Teil ihrer wirtschaftlichen Basis. Die Hochzeit war zusätzlich der Grundstein für ein zukünfiges Reich, das aus dem militärisch und dem wirtschaftlich stärksten Nachfolgerstaat bestand . die Geburt des Vereinigten Commonwealth wurde damit eingeläutet. In der Liga Freier Welten tobte zu dieser Zeit ein erbitterter Bürgerkrieg, und das Draconis Kombinat verschwendete viel Kraft und Energie auf die Vernichtung von Söldnereinheiten, einer wahnsinnigen Idee des Koordinator und einiger Kriegsherren.