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Die Innere Sphäre

Die Innere Sphäre bezeichnet prinzipiell den Raum rund um Terra, in dem die Menschheit seit dem Beginn der interstellaren Raumfahrt siedelt. Wenn man es genauer betrachtet handelt es sich bei der Inneren Sphäre hauptsächlich um den Bereich der fünf großen Nachfolgestaaten, die sich bis ungefähr 500 Lichtjahre um Terra erstrecken. Direkt danach folgt die sogenannte Peripherie, deren Staaten meist erheblich ärmer sind. Aber selbst in der nahen Peripherie sind die meisten Welten weder besiedelt noch kartographiert, so dass schon wenige Lichtjahre nach der Grenze zur Peripherie nur bestenfalls bruchstückhafte Karten vorhanden sind. In der noch weiter entfernten tiefen Peripherie gibt es zwar auch viele von Menschen besiedelte Welten und kleine Staaten, doch sind diese den Menschen des bekanntes Raumes meist vollkommen unbekannt.

Die wesentlichen Machtblöcke in diesem Bereich sind natürlich die fünf Nachfolgestaaten, die beinahe ununterbrochen seit Jahrhunderten gegeneinander um die Vorherrschaft kämpfen. Da die meisten Staaten teils grundlegende Unterschiede in ihrer Gesellschaftsstruktur (meist aufgrund der Herkunft des Großteils der Bevölkerung) aufweisen sind neben den Jahrhunderte alten Fehden auch Vorurteile und Feindseligkeiten entstanden, die sich immer wieder als Probleme erweisen. Die kleineren Staaten, darunter insbesondere die Peripheriestaaten, versuchen sich meist aus diesen großen Konflikten rauszuhalten um einfach nur zu überleben.

Die Kriege der Inneren Sphäre, insbesondere zu Beginn der Nachfolgekriege, wurden oft mit härtesten Mitteln (z.B. ABC-Waffen, Orbitalbombardements) geführt, wodurch die menschlichen Verluste und die Kollateralschäden kaum noch in Worte zu fassen waren. Auf vielen Welten schaffte man es sogar, auf einem technologischen Stand zu bomben, der dem des frühen 20. Jahrhunderts entsprach. Erst nachdem die meisten Schlüsselindustrien schon in Schutt und Asche lagen sahen es die verschiedenen Parteien ein, dass die Konflikte so nicht weitergehen könnten, ohne die weitere Existenz der Menschheit als Ganzes zu gefährden. Aus dieser Erkenntnis wurden die Kämpfe ab dem 3. Nachfolgekrieg auf einem erheblich humanerem Niveau geführt.

Nachdem jedoch die Söldnereinheit Gray Death Legion im 4 Nachfolgekrieg, der ungewöhnlich heftig ausfiel, einen sogenannten Kernspeicher mit den kompletten technischen Informationen des Sternenbundes fand, begann sich diese Situation wieder leicht zu verändern. Die Claninvasion Anfang der 3050iger - und die daraus folgende Nachfrage nach moderner TechnologieTechnologie - führte nach und nach dazu, dass immer mächtigere Waffensysteme wieder eingeführt wurden. Neben diversen Waffensysteme für BattleMechs, Panzer und andere Einheiten wurden auch die mächtigen Kriegsschiffe wieder in Dienst gestellt, die genügend Feuerkraft haben, um ganze Landstriche zu verwüsten.

Da viele vorher als für immer verloren geglaubte Technologien so wieder verfügbar wurden, nimmt natürlich auch der Respekt vor der Unwiederbringlichkeit ab. So werden Angriffe gegen Werften, Fabrikanlagen und Forschungszentren gerade in den letzten Jahren eher häufiger; natürlich nimmt die Brutalität der Kämpfe insgesamt durch die mächtigeren Waffen wieder stark zu. Hinzu kommt auch noch, das modernes Kampfgerät sich wieder mit der Bezeichnung Massenproduktion schmücken darf. Während es noch vor nur 30 Jahren ein echtes Problem sein konnte, simpelste Ersatzteile für einen Fusionsreaktor zu finden, kauft man momentan schon lieber gleich einen kompletten neuen 'Mech ein.

Ob sich die Fehler der Geschichte wiederholen steht noch nicht fest, aber unwahrscheinlich ist es auf keinen Fall...