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Nueva Castile



Castilianische Prinzipalität

Nueva Castile ist eine Ansammlung von neun Welten, die ungefähr 150 Lichtjahre kernwärts der Hanseatischen Liga und 200 Lichtjahre antispinwärts von der Klosterwelt St. Jean, die von den Jadefalken besetzt wird, entfernt liegt. Diese Welten wurden im späten 24. Jahrhundert von iberischen Kolonisten besiedelt. Diese Welten haben nie über den Aufstieg oder den späteren Fall des Sternenbundes gehört. Sie haben seit der Gründung des Staates in Isolation verbracht, von Landwirtschaft gelebt und gelegentlich kleinere Kriege über Gebiete oder Ressourcen geführt.

Im Jahr 2830 erschien ein unbekanntes Sprungschiff im System Grenada, dessen Truppen den Planeten angriffen und schnell Kontrolle über ihn erlangten. Diese Angreifer benutzten Waffen, die den Kolonisten fremd waren – gepanzerte Giganten, die Feuer spuckten und ganze Castilianische Armeen vernichteten. Aufgrund von Augenzeugenberichten dieser Invasion konnten diese „gepanzerten Giganten“ ohne Zweifel als BattleMechs identifiziert werden. Die Invasoren, die die Castilianer „Umayyads“, nach einem antiken iberischen Feind, tauften, hatten bis 2855 alle Welten bis auf Asturias erobert.

An diesem Punkt begann sich das Kriegsglück zu wenden. Die Umayyads begannen, sich selbst zu bekämpfen, und während dieses Durcheinander schafften es die Castilianer, einen BattleMech zu erobern und die Technik dahinter zu verstehen. Die Asturianer konstruierten insgeheim ihren eigenen BattleMech und innerhalb weniger Monate eroberte eine mit Mechs ausgestattete Armee unter dem Befehl von Ferdinand Rodriguez die Welten León und Castile zurück, bevor die Umayyads einen effektiven Gegenangriff starten konnten.

Krieg hat Nueva Castile die letzten 200 Jahren beherrscht. Momentan kontrollieren die Castiliansichen Kräfte sieben Welten: Asturias, León, Castile, Aragon, Navarre, Valencia und Galicia. Die Umayyad kontrollieren momentan lediglich Córdoba und Granada. Das technologische Level dieser beiden erscheint in etwa gleich zu sein, und es sieht so aus, als könnten die Castilianer durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit die Umayyad schon bald von den verbliebenen beiden Welten verjagen.



Umayyad Kalifat

Die Herkunft der Umayyads bleibt ein Mysterium, sogar für deren heutige Nachfahren. Legenden der Umayyad enthalten einige Hinweise auf einen Exodus von ihrer eigenen, vom Krieg gezeichneten Heimatwelt; allerdings ist die Position dieser Welten unbekannt. Einige Historiker vermuten, das die modernen Umayyad die Nachfahren einer Einheit der Inneren Sphäre war, die wegen dem Ersten oder Zweiten Nachfolgekrieg in die Tiefe Peripherie floh. Andere vermuten, dass es dich um Flüchtlinge eines anderen Peripheriestaates handelt, der erst noch entdeckt werden muss. Wiederum andere glauben, dass es sich bei den Umayyad höchstwahrscheinlich um Nachfahren von Exilanten der Clans handelt, die vor dem Pentagonkrieg oder vor späteren inneren Clanstreitigkeiten geflohen sind, oder dass die sogar Überreste von Clan Vielfrass sind.

aktuelle Lage

Wie auch immer, die Castilianer und die Umayyads heißen Fremde willkommen, wahrscheinlich weil sie hoffen, dass ihnen die Fremden einen militärischen Vorteil verschaffen könnten. Von den beiden besitzen die Umayyad die fortschrittlichere Kultur, die auf demokratische Prinzipien aufbaut und fortschrittliche Kunst und Wissenschaft besitzt. Die Techno-Barbarischen Castilianer besitzen eine feudale Kultur mit einem gewählten König, der als Herrscher über alles fungiert und zwischen den verschiedenen Fraktionen vermittelt. Der König, für gewöhnlich der beste Krieger, herrscht absolutistisch bis zu seinem Tod. Obwohl sie ursprünglich agrarisch orientierte Kolonisten waren, haben sich die Castilianer seit der Invasion der Umayyads gänzlich der Kunst des Krieges gewidmet und kennen nur ein Ziel: die Befreiung der verbliebenen Welten. Die interne Politik wurde während der letzten Jahre immer brutaler, und Attentate sind inzwischen das Standardmittel zur Durchsetzung der eigenen politischen Ziele geworden. Fakt ist, dass die Streitigkeiten innerhalb der herrschenden Klasse der Castilianer es den Umayyad ermöglicht, weiterhin die Kontrolle über Córdoba und Granada zu behalten.

Kontakte mit der handelsorientierten Hanseatischen Liga erlaubt es beiden Seiten, im Austausch gegen exklusive Handelsrechte, „moderne“ Kriegsmaschinen ins Feld zu führen, die in etwa denen der Inneren Sphäre zum Ende des Dritten Nachfolgekrieges ähneln. Die Hanse vermittelt außerdem Söldnerkontrakte für die kriegsführenden Parteien, indem sie Truppen aus ihrem eigenen Einzugsbereich oder sogar der Inneren Sphäre vermittelt. Solche Truppen werden von beiden Seiten mit offenen Armen willkommen, da sie jeweils hoffen, dass diese Truppen ihnen den entscheidenden Vorteil liefern könnten, um die Jahre des Blutvergießens endgültig beenden zu können. Weitere Einmischung von außen, abgesehenen von den eigenen Projekten, versucht die Hanseatischen Liga zu unterbinden. Sie ermahnt die Außenstehenden zur Nichteinmischung, damit es den Castilianern und den Umayyad ermöglicht wird, „ihren internen Disput zu lösen“. Es gibt Beweise die nahe legen, dass ohne die Einmischung der Hanseatischen Liga der Konflikt schon vor vielen Jahren auf die eine oder andere Weise beendet worden wäre. In einigen Belangen scheint die Liga so das Verhalten von ComStar während der Nachfolgekriege nachzuahmen, indem sie durch geschickte Manipulation beider Seiten verhindert, dass es in dem Konflikt eine dominierende Macht gibt.

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