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Mica Majorität

Die Mica Majorität ist eine kleine, unbedeutende Allianz von Minenwelten die einzig und allein aufgrund ihrer Langlebigkeit erwähnenswert ist. Die umfangreichen Erzvorkommen auf den drei Hauptwelten – Mica II, V und VII – sind seid Jahrzehnten ausgebeutet, aber zahlreiche kleine Bergbauunternehmen bauen weiterhin Erz von den tausenden kleinen, aber erzreichen Asteroiden im Mica System ab. Die Regierung besteht aus den Anführern der drei polaren Kuppelstädte.

Die Welten des Mica Systems wurden im Jahr 2560 von Arbeitern zwangsbesiedelt, die dem Kurita-Regime kritisch gegenüberstanden. Das raue Klima der Planeten und die tief gelegenen Erzvorkommen machten es für die meisten Bergbaufirmen zunächst wirtschaftlich sinnlos, diese Vorkommen auszubeuten. Die Zwangsarbeiter erlaubten es dem Kurita-Regime allerdings, diese Vorkommen mit einem geringen Profit auszubeuten. Als in späteren Jahren die Preise für Erz allerdings fielen, wurde selbst die Zwangsarbeit unrentabel, und so begann das Kurita-Regime, diese Welt als Strafkolonie zu nutzen. Aber auch das währte nicht lange, da die Kosten für die lebenserhaltenden Kuppelstädte die Vorteile dieser Kolonie überwogen, und so erklärten sie die Mica Majorität einfach zu einen unabhängigen Staat.

Für den größten Teil der Geschichte blieb die Majorität frei von fremden Einflüssen, was hauptsächlich darin begründet, dass die Mica-Welten kaum einen Anreiz zum Plündern geben. Die Haupterzlager waren schon vollständig ausgebeutet, als das Kurita-Regime diese Welt verließ, und die harten klimatischen Bedingungen verhinderten die Gründung weiterer größerer Städte. Obwohl die Kuppelstädte von Mica II, V und VII während ihrer Errichtung beeindruckende Bauwerke waren, sind sie heute nichts weiter als Kuriositäten.

Die einzigste aufgezeichnete Invasion ereignete sich im Jahre 3035, als eine Piratentruppe der Tortugadomäne unter dem Kommando von Paula „Lady Death“ Traveline in das System eindrang. Nach einigen Tagen stellten sie fest, dass die Kuppelstädte nur einen Bruchteil der Reichtümer enthielten, die sie vermutet hatten. Frustriert durch das Fehlen von Beute und abgeschreckt durch das kalte Klima, verließen die Piraten die Majorität bereits nach wenigen Wochen wieder.

Heute ist die Mica Majorität die Heimat von einigen sich selbst versorgenden Minenarbeitern. Die Gesamtbevölkerung aller drei Welten beläuft sich unter einer halben Million Individuen. Ein Großteil der Nahrungsmittel wird innerhalb der Kuppelstädte angebaut, andere Güter werden durch Handel mit Händlern herangeschafft, die auf der Reise zwischen größeren Peripheriestaaten im Mica System einen Zwischenstop einlegen. Die Regierung hat nur einen sehr geringen Einfluss auf seine Bürger, die ihre eigene Vorstellung von Grenzgerechtigkeit durchsetzen.

In den letzten Jahren wurde die Mica Majorität auch das Ziel von einer kleinen Anzahl von wohlhabenden, nach Spannung suchenden Exzentrikern aus der Inneren Sphäre, die eine Zeit lang den Luxus der Zivilisation gegen das harte Leben in den Minen tauschen. Daraus entstand eine winzige Industrie, die sich um die Organisation der Unterkünfte, von Versorgungsgütern und jeglicher anderer Unterstützung kümmert, damit diese Touristen auch Spaß während ihres Aufenthalts in der Mica Majorität haben (und diesen auch Überleben).