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Marianische Hegemonie


Die Marianische Hegemonie wurde von Johann Sebastian O’Reilly gegründet, einem Bewohner der Peripherie mit viel Charme und einer Begabung dafür, seinen Vorteil aus glücklichen Zufällen zu ziehen. Im Jahr 2920 kam O’Reilly auf der Welt Alphard an, einst die Heimatwelt der Alphard Trading Corporation, die allerdings die Nachfolgekriege nicht überstanden hatte. Auf Alphard stolperte O’Reilly über ein verstecktes Lagerhaus mit Germanium, einem extrem wichtiges Element für die Herstellung von Sprungschiffen. Es stellte sich heraus, das dieses Lager 50 Milliarden C-Noten wert war und die Welt noch mehr Germanium hatte das darauf wartete, gefördert zu werden. O’Reilly verschwendete keine Zeit und begann sofort, Mecheinheiten anzuheuern und eine Kolonie auf Alphard zu errichten. Er setzte sich selbst als Regent seines neuen Staates ein, welche er die Marianische Hegemonie getauft hatte. Die Regierung selbst war nach dem antiken Rom Terras gestaltet. Die Ankunft von Flüchtlingen, die vor Überfälle durch Piraten oder die anhaltenden Konflikte der Inneren Sphäre flohen, ließ die Bevölkerung von Alphard schnell wachsen, so das die Regierung O’Reilly die wirtschaftliche und militärische Kontrolle über acht Planeten ausbauen konnte.

Anfang hing das durchschnittliche Wachstum der Hegemonie von dem Germaniumvorräten und einem bescheidenen Maß an Industrie ab. Piraterie spielte auch eine wichtige Rolle; die Hegemonie profitierte durch den Einsatz seiner kleinen aber effizienten Armee bei Überfällen auf Welten der angrenzenden Staaten während des Dritten und Vierten Nachfolgekrieges. Die Freibeuter der Hegemonie waren besonders im Vierten Nachfolgekrieg sehr erfolgreich, wo sie Planeten und Handelsschiffe der Liga Freier Welten überfielen. Die Welten des Magistrats Canopus waren außerdem auch verlockende Ziele, da deren Truppen mit Kämpfen an der Grenze zur Konföderation Capella beschäftigt waren. Johann’s Enkel, Imperator Marius O’Reilly, der 3009 an die Macht kam, ging weiter als nur zu Überfallen und machte sich daran, Planeten zu erobern; während seiner Regierungsperiode kam es zu einer Vielzahl an Grenzkonflikten mit der Lothischen Liga, der Niops Assoziation und der Liga Freier Welten. Er unternahm allerdings keine Versuch, Canopische Welten zu erobern – höchstwahrscheinlich weil er die im Vergleich zu seinen Marianischen Legionen überlegenen Canopischen Truppen fürchtete.

Nach dem Vierten Nachfolgekrieg begann Imperator Marius O’Reilly mit den Erträgen der Überfälle sein Reich gleich an mehreren Fronten zu stärken. Die Marianische Regierung errichtete Schulen und Militärakademien, half bei der Finanzierung neuer Industrien, erhöhte den Sold der Soldaten und förderte auch noch einige andere nützliche Änderungen. Dadurch verringerte sich die Analphabetenquote und der generelle Lebensstandard stieg. Unter den jungen Bürgern, die am neuen Kollegium Bellorum Imperium für Mechkrieger trainierten war auch der Sohn des Imperators, Sean O’Reilly, der sie im Jahr 3032 als Mitglied der ersten Klasse besuchte. Im Jahr 3035 machte er seinen Abschluss, und bekam den Befehl über eine Mechlanze in einem der drei BattleMech Bataillone der Hegemonie.

Die Hoffnungen einiger Beobachter, dass die bürgerlichen Verbesserungen des Imperators aus der Marianischen Hegemonie ein respektableres Reich machen würden, wurde bereits später im selben Jahr durch ein Attentat auf dem Imerator zunichte gemacht, dem er nur knapp entkam. Der Attentäter entkam jedoch nicht und wurde von der persönlichen Garde des Imperator festgenommen. Im darauf folgenden Verhör behauptete der Attentäter, er wäre von einem Agenten der Liga Freier Welten auf dem unabhängigen Planeten Astrokaszy angeheuert worden. Außer sich vor Wut, schwor Marius sich an den Angreifern zu rächen. Er traute sich nicht, militärisch gegen einen mächtigen Nachfolgestaat vorzugehen, aber er ließ unter den Freibeutern verbreiten, das vermehrte Überfälle gegen die Handelsflotte der Liga Freier Welten die Gunst des Imperators mit sich bringen würden. Außerdem sandte er die erste Marianische Legion aus, um Astrokaszy zu bestrafen.

Die winzige, desorganisierten Mechtruppen von Astrokaszy fielen schnell dem Angriff der Marianier zum Opfer. Der Imperator beanspruchte Astrokaszy daraufhin als neues Besitztum der Hegemonie, doch bevor er die Kontrolle festigen konnte, kamen Verstärukungen nach Astrokaszy, um die die verschiedenen Stadtstaaten bei benachbarten Peripheriestaaten gebeten hatten. Anhand dieser möglicherweise straffen Gegenwehr gab Imperator Marius O’Reilly den Anspruch auf den Planeten auf.

Aufstieg von Caesar Sean

 

Zwischen 3035 und 3040 beschäftigte sich Sean O’Reilly hauptsächlich mit dem Militärdienst. Verstreute Gerüchte erreichten den Imperator über die Spielsucht seines Sohnes Sean, ebenso über seine vielen Affären mit Frauen und seine häufige Teilnahme an Duellen, aber der Imperator sah darin nur wilde Gerüchte. Als Sean den Imperator darüber informierte, das er noch vor 3040 Großvater sein würde, wurde auch dem Imperator klar, dass die Zeit gekommen war, seinem Sohn mehr Verantwortung zu übertragen. Wenige Tage nach der Geburt seines Sohnes Julius verkündete Imperator Marius Pläne, die Hegemonie durch Kolonisation zu erweitern. Er setzte Sean als Anführer dieser Operation ein, und dieser nahm die Herausforderung begeistert an.

Sean verbrachte die nächsten zwei Jahre damit, Personal und Material für die Kolonisation von drei nahe liegenden Welten zu organisieren. Dem Imperator war allerdings nicht bekannt, das Sean einen Teil der zur Verfügung gestellte Gelder für seine eigenen Zwecke abzweigte. Während seines fünfjährigen Militärdiensts hatte er eine beträchtliche Menge Spielschulden angehäuft, außerdem unterstützte er viele Geliebte innerhalb der Hegemonie.

Die Kolonisierung verlief planmäßig, und bis 3045 waren auf den drei Planeten überlebensfähige Siedlungen errichtet. Sean schlug seinem Vater vor, aus weiteren Geldern des Staatsschatzes dort Industrie aufzubauen. Erfreut zu sehen das sein Erbe sich um Regierungsgeschäfte kümmerte, stimmte Marius der Initiative zu und setzte den Vorschlag in ein Gesetz um. Dieses Entwicklungsschema erwies sich als eine gute Gabe für die neuen Kolonien, und gleichzeitig versorgte es Sean mit einem stetigen Strom an Schwarzgeld.

Im späten Jahr 3046 stolperte der Imperator über Beweise für die illegalen Aktivitäten seines Sohnes. Er war wütend über das doppelte Spiel seines Sohnes, und beorderte ihn sofort nach Alphard um von ihm die sofortige Rückerstattung der gestohlenen Gelder zu fordern. Als sich Sean weigerte, drohte Marius damit, ihn von der Erfolge auszuschließen und anstatt seinen sechsjährigen Sohn Julius als Thronerben einzusetzen. Beinahe augenblicklich gab Sean nach und versprach, sein Verhalten zu bessern und die gestohlenen Gelder aus dem Imperialen Schatz zurückzuzahlen, soweit es ihm sein beschränktes persönliches Einkommen zuließ. Als Beweis seines guten Willen, beendete er sofort die Beziehungen zu zwei seiner teuersten Geliebten, verkaufte die Gegenstände, die er ihnen geschenkt hatte, und gab das Geld an den Staatsschatz zurück. Wiederwillig gab Marius nach und bestätigte am Ende des Jahres öffentlich, das Sean nun wieder der offizielle Erbe sei. Unterhalb der öffentlichen Fassaden trauten sich die beiden Männer aber auch weiterhin nicht. Die weitergeführte kühle des Imperators zu ihm überzeugte Sean davon, das er bei der Thronfolge übergangen werden sollte an seine Stelle sein Sohn Julius treten sollte. Da er dies um jeden Preis verhindern wollte, begann Sean, innerhalb der Ersten Marianischen Legion eine Machbasis aufzubauen.

Seans Aufstieg

 

Im Jahr 3048, bei einem Besuch der neuen Marianischen Kolonien, starb Marius O’Reilly bei einem Bergsteigeunfall. Unter zügellosen Spekulationen, das er seinen Vater umgebracht hätte, kehrte Sean nach Alphard zurück und übernahm die Herrschaft über die Hegemonie. In seiner ersten öffentlichen Erklärung erklärte der neue Imperator eine zehntägige Trauerzeit für Marius O’Reilly. Am Ende dieser Zeit, so sagte er, würde er offiziell die Herrschaft übernehmen und die Hegemonie so zu seiner Bestimmung als einem großartigen Reich zu führen. Als ein Zeichen für die Zukunft, die das Reich erwartete, wechselte er den Titel des Imperators zu dem eines Caesars.

Beinahe augenblicklich erweiterte der neue Caesar das Militär und brachte es auf Vordermann. Zwischen 3048 und 3052 verdreifachte er beinahe die Größe des Militärs der Hegemonie und reorganisierte es nach dem antiken römischen Vorbild. Der Großteil der neuen Truppen waren BattleMechs, die der Caesar in Legionen organisierte; jede in etwa so groß wie ein großes Regiment. Gestützt durch ein stetig stärker werdendes Militär, und insbesondere durch die Loyalität seiner früheren Kameraden in der Ersten Marianischen Legion, festigte der Caesar auch seine persönliche politische Macht. Die wenigen Stimmen, die sich gegen die immer stärker werdende diktatorische Herrschaft erhoben, verstummten schnell – entweder durch das Versprechen von Reichtum oder durch die Androhung von Gewalt. Die meisten Bürger der Hegemonie, die sowieso nie allzu große Freiheiten besaßen, bemerkten die Veränderungen kaum.

Während der selben wurden zwei weitere Söhne des Caesar geboren, jeder von einer anderen Geliebten. Aurelia Davidson schenkte 3049 Marcus das leben; Lydia Humphreys, eine entfernte Cousine der Familie Humphreys aus der Liga Freier Welten, gebar Trajan 3051. Sean holte seine Kinder und ihre Mütter nach Alphard, wo er sie in einem separaten Flügel der Imperialen Residenz unterbrachte. Als Gordon Humphreys, planetarer Gouverneur von Islington und Lydias Vater dies hörte und behauptete, seine Tochter sei zu einer Konkubine gemacht worden, holte Caesar Sean O’Reilly ihn nach Alphard und ließ ihn exekutieren. Die verbliebenen Mitglieder der Humpheys-Familie sahen die Warnung und haben seitdem nicht wieder ihre Stimme in dieser Sache erhoben.

Die Claninvasion

 

Die Claninvasion der Peripherie und der Inneren Sphäre ließ die Marianische Hegemonie unberührt, und die Gerüchte über Krieg auf entfernten Welten war nur geringer Anlass zur Sorge für die Bewohner der Marianischen Hegemonie. Viele stimmten mit ihrem Caesar überein, das die Staaten Innere Sphäre nur das bekam, was sie verdienten – außerdem waren die Reiche, welche die Clans angriffen und eroberten sehr weit von der Hegemonie entfernt. Als eine Delegation des Magistrat Canopus im Jahr 3051 Alphard erreichte und dem Caesar eine Chance bot, einer peripherieweiten Allianz gegen eine „Invasion durch die Innere Sphäre oder anderer Mächte“ beizutreten, welches Caesar Sean jedoch ablehnte. Außerdem verriet er das Anliegen des Magistrats an die Mächte der Inneren Sphäre, da er sich dadurch Probleme für Magestrix Emma Centrella erhoffte, zu der die politischen Beziehungen von jeher gespannt waren. Die Nachfolgestaaten reagierten darauf allerdings kaum, da sie selbst damit beschäftigt waren, verzweifelt gegen die Clan-Maschinerie um ihr Leben zu kämpfen und daher keine Zeit hatten, sich um die Ankündigungen eines kleinen Peripheriediktators zu kümmern.

Da die Clans als unbedrohlich für die Hegemonie abgetan wurden, kümmerte sich der Caesar 3051 und 3052 hauptsächlich um die Planung zur Eroberung der Lothischen Liga. Die sieben Planeten der Liga, reich an Ressourcen und armselig verteidigt, waren ein reizvolles Ziel für die vergrößerten und gestärkten Legionen der Hegemonie. Wissend, das die Marianischen Legionen nicht vor 3053 auf der gewünschten Sollstärke seien würden, entschied sich der Caesar für eine Strategie mit zwei Teilen. Während der Jahre 3052 und 3053 überfielen Marianische Freibeuter und kleine Militäreinheiten die Welten der Lothischen Liga, um so die verteidigenden Söldnereinheiten zu schwächen. Die Angriffe nahmen im Laufe der Monate stets an Häufigkeit und Wildheit zu, und schließlich folgte 3054 die Invasion in vollem Ausmaß.

Eroberung der Liga

 

Die Lothische Liga erwies sich als zäherer Gegner als der Caesar erwartet hatte, und hielt länger als ein Jahr dem Angriff der Marianier stand. Dame Lorelei Logan opferte einen großen Teil des Staatsschatzes, um weitere Söldnereinheiten anzuheuern, und ihre Tochter Liesel führte eine kleine BattleMech-Einheit der Hausgarde mit erstaunlichem Erfolg gegen die Invasoren. Ab Anfang 3055 begann jedoch die überlegene Feuerkraft der Marianischen Einheiten die Lothischen Verteidiger zu überwinden. Dame Logan machte einen verzweifelten Hilferuf zwecks Verstärkung an das Tauruskonkordat, aber Protector Thomas Calderon weigerte sich, da er die Truppen selbst brauchte, um den angeblich unmittelbar bevorstehenden Angriff des Vereinigten Commonwealth abwehren zu können.

Der Caesar persönlich führte den Angriff auf Lordinax, der letzten Welt der Lothischen Liga die sich erfolgreich wehrte. Er zerstörte die Hausgarde und tötete dabei Liesel Logan. Bei seiner triumphalen Landung auf Lothario, der vorherigen Hauptwelt der Lothischen Liga, befahl der Caesar, das Dame Lorelei und ihre verbliebende Familie in Gewahrsam zu nehmen. Die Logans waren allerdings bereits verschwunden, und bleiben seitdem höchstwahrscheinlich versteckt.

Die Marianische Hegemonie sieht sich auch weiterhin aktivem und passivem Widerstand von Lothischen Bürgern gegenüber, welche die Marianische Herrschaft nicht anerkennen. Der Caesar hat zwei drittel der zweiten Marianischen Legion über die sieben Lothischen Welten verteilt, um mit dem Wiederstand fertig zu werden. Allerdings können diese Truppen sich gerade einmal selbst gegen die Guerillas wehren. Zusätzlich müssen sich die vom Caesar eingesetzten Regierungsbeamten mit der blanken Missachtung ihrer Autorität abfinden. Laut Untersuchungen von ROM-Agenten erhalten die Widerstandskämpfer der Lothischen Liga Unterstützung durch das Magistrat Canopus. Dieses will damit anscheinend damit den Caesar und die Legionen der Marianischen Hegemonie beschäftigt halten um so weitere Eroberungsfeldzüge behindern. Die Illyrische Pfalz, das wahrscheinlich nächste Ziel des Caesars, unterstützt allem Anschein nach auch die Rebellen mit kleineren Beträgen.

Der Caesar und sein Erbe

 

Im Jahr 3056 wurde Julius O’Reilly Student am Kollegium Bellorum Imperium. Er ist intelligent und begabt, und so machte er sich schnell zu einem begabten Taktiker und Mechkrieger. Sein Talent wurde schnell von General Ambrose Kelly bemerkt, dem Hauptlektor des Kollegiums für Strategie. Der General, ein früherer Freibeuter, der Mechkrieger geworden ist, war der brillante Kopf hinter vielen äußerst erfolgreichen Überfällen in den 3030igern, der sich entschlossen hatte zu unterrichten als sich komplett vom Militärdienst zu verabschieden. General Kelly erkannte, das Julius ein vielversprechender Student ist, nicht nur in Taktik sondern auch i militärischer und politischer Philosophie. Die beiden begannen gelegentlich auch außerhalb der Kollegiums mit einander Zeit zu verbringen, und der General schrieb blühende Berichte über den Fortschritt der Studien vom Sohn des Caesars.

Obwohl weder Lehrer noch Student es erwartet hätten, wurde General Kelly der Katalysator für den ersten echten Konflikt zwischen den Caesar und seinen Erben. Während einer Lehrveranstaltung führte eine Frage eines Studenten zu einer breiten Diskussion über den korrekten Einsatz des Militärs, in dessen Verlauf der General einige missverständliche Bemerkungen bezüglich der Gefahren eines zu großen Ungleichgewichts zwischen militärischer und ziviler Autorität. Der Caesar, der von dieser Lesung erfuhr und sich daran erinnerte, dass General Kelly ein Vertrauter von Imperator Marius O’Reilly war, befahl seine Festnahme und Exekution wegen Verrats. Julius stellte sich allerdings dagegen und argumentierte redegewandt und kraftvoll für seinen Mentor, gegen einen Verrat. Der General hatte ja schließlich keine gezielte Kritik gegenüber der Regierung des Caesar gemacht, und außerdem hatte er seine Loyalität zur Hegemonie durch seinen langen Dienst schon mehrfach unter Beweis gestellt. Der Caesar antwortete darauf mit dem Angebot, das Leben des Generals als Geschenk für den nahenden 17. Geburtstags von Julius zu verschonen. Drei Tage später wurde General Kelly freigelassen, allerdings verlor er seinen Rang und wurde vom Kollegium verbannt.

In dem Jahr seit diesem Zwischenfall hat Julius den Caesar stets mit kühler Gelassenheit behandelt. Für seinen Teil hat der Caesar damit begonnen, ein strenges Auge auf die Aktivitäten und Bekanntschaften seinen ältesten Sohn zu werfen. Obwohl keiner dem anderen Misstrauen zeigt, sind die Spannungen zwischen dem Caesar und seinem Sohn unübersehbar. Mit der Erinnerung an die stürmische Beziehung zu seinem eigenen Vater, scheint all dies dem Caesar einfach zu vermitteln, dass sein Sohn ihm schaden will – insbesondere wenn die Gerüchte über das Mitverschulden Seans am Tode des Imperators wahr sein sollten.

Bezüglich dem, was ROM-Agenten in der Lage waren zu erfahren, existiert die Gefahr durch seinen Sohn für den Caesar wohl hauptsächlich in seinem Geist. Allerdings scheint es so, das sich Julius sich zunehmend von den Exzessen seines Vaters distanziert. Wenige Individuen und Gruppen sind für den Widerstand gegen den Caesar bekannt, und sie beobachten außerdem Julius, da sie wahrscheinlich hoffen, dass er sich in den nächsten Jahren aktiv gegen seinen Vater arbeiten wird.

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