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Clan Sternnatter


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Die genetisch veränderte Sternennatter ist einer der gnadenlosesten Räuber in den Pentagon Welten. Die hochgradig aggressive Sternennatter bestraft alle, die sich in ihr Territorium verirren, und diejenigen, die sie als Bedrohung ansieht. Dasselbe kann über Clan Sternennatter gesagt werden, einen der stärksten Clans, und ohne Zweifel die dominierende Macht in den Heimatwelten.

Geschichte

Absalom Truscott, Kommandant der 149. BattleMech Division, war einer der wenigen seines Ranges, die nach dem Tode Aleksandr Kerenskys noch zu Nicolas Kerensky standen. Deshalb wurde er mit dem Befehl über einen der neuen Clans von Nicolas belohnt. Als langjähriger Freund Nicolas Kerenskys wurde ihm auch erlaubt, seine Krieger selbst zu wählen. Truscotts Kommando überwachte die Pentagon Welten vor dem Angriff der Clans, und plante die Mission, die später unter dem Namen Operation Klondike bekannt wurde. Der Verrat der Vielfrass und der Witwenmacher bestärkte den Clan in seinem Glauben, daß eine geeinte Front notwendig sei, aber das kontinuierliche Wachstum des Clans, das diese Einigkeit hervorrief, erzeugte bei den anderen Clans Neid. Die Sternennattern wurden als Bedrohung betrachtet, und sahen sich deshalb zunehmend Angriffen ausgesetzt, insbesondere durch Clan Mungo. Die Angriffe führten zu einer eskalierenden Fehde, die sowohl die Infrastruktur als auch das Militär traf.

Als Spiegelbild der Situation, die zwischen den Nattern, den Felsengräbern und den Blutgeistern 3059 herrschte, als die Nattern die Rufe nach der Absorption des Clans Mongoose unterstützten, und sie waren wütend, als das Recht auf Absorption an Clan Nebelparder ging.

Ebenso wie die Blutgeister Jahrhunderte später, begannen die Nattern mit vorgezogenen Angriffen, um verlorene Gebiete zurückzuerobern. Die Erfolge der Nattern riefen Unmut bei den Nebelpardern hervor, die die verlorenen Gebiete als ihre ansahen. Die Nattern versuchten ihre Position zu stärken, indem sie einen Pakt mit Clan Felsengräber eingingen. Wie die Diamanthaie und die Novakatzen, nahmen auch die Nattern während des Goldenen Jahrhunderts an Spekulationen teil. Sie finanzierten und unterstützten die Unternehmungen der Felsengräber, und erhielten im Austausch dafür einen Teil des Profits, was sich als sehr lukrativ erwies.

Als die Frage aufkam, ob eine Invasion der Inneren Sphäre durchgeführt wurden, und die Clans sich in Bewahrer und Kreuzritter teilten, standen die Nattern klar auf Seiten der Kreuzritter. Ihr Glaube an die Zusammenarbeit zwischen den Clans unterschied sie deutlich von den anderen Kreuzritter, aber viele der Sternennattern waren eindeutig für eine schnelle Invasion der Inneren Sphäre. Sie hielten sich jedoch aus Debatten der beiden konkurrierenden Philosophien heraus, und konzentrierten sich darauf, die Invasion vorzubereiten. Sie waren überzeugt, daß die Tests um einen Platz in der Invasionsstreitmacht blutig werden würden, also entschieden sie sich konservativ zu bieten; sie waren der Überzeugung, daß der Zeitpunkt kommen würde, an dem die an der Invasion beteiligten Clans, Unterstützung anfordern würden, und daß sie dann ihre Chance erhalten würden. In der Zwischenzeit konzentrierten sich die Nattern darauf, die dominierende Macht in den Clangebieten zu werden.

3058 entdeckten die Nattern, daß sich ihr langjähriger Verbündeter, Clan Felsengräber mit der Dunklen Kaste eingelassen hatte. Sie brachten die Angelegenheit vor den Großen Rat, und verlangten nach der Absorption der Felsengräber. Da sie der Clan waren, der die Angelegenheit vor den Großen Rat gebracht hatte, wurde ihnen das Recht gewährt, die Absorption durchzuführen. Von der Unehrenhaftigkeit ihrer Anführer geschockt, wechselten viele der Felsengräber zu den Nattern nachdem sie nur symbolischen Widerstand geleistet hatten – unter ihnen viele, die nicht an der Seite der Nattern kämpften, als die Blutgeister sich die Absorptionskämpfe einmischten. Obwohl die Absorption die Nattern teuer zu stehen kam, waren ihre Verluste weitaus geringer als die Blutgeister, und die Isorla der Felsengräber erlaubte es den Nattern, sich schnell zu wiederaufzubauen.

Bei der Großen Verweigerung auf Strana Mechty waren die Blutgeister einer von nur zwei Clans, die ihre Gegner aus der Inneren Sphäre besiegen konnten, wodurch das Ansehen des Clans weiter stieg. Die Nattern waren jedoch gezwungen, ihre Gebiete, die sie von den Felsengräbern erobert hatten, erst einmal zu sichern, wodurch ihre Erfolge in den darauf folgenden Besitztests beschränkt waren.

Gesellschaft

Die relativ guten Beziehungen zwischen den Kasten der Sternnattern haben ihre Ursache im gegenseitigem Verständnis, was es dem Clan natürlich ermöglicht, eine wahrhaft vereinigte Front darzustellen. Die Zivilisten wissen, dass sie die Krieger zum Gedeihen brauchen, und auch die Krieger haben anerkannt, dass ihre Kampffertigkeiten ohne die Hilfe der zivilen Kasten ernsthaft beeinträchtig wären. Die zivilen Kasten haben in der Regierung zwar nichts zu sagen, aber die Krieger hören auf sie und nehmen von ihren Ansichten Notiz. Eine einzelne Person, welche als Clanadjutant bekannt ist, dient im Prinzip als Anführer der zivilen Kasten und erstattet den Khanen Bericht, was eine starke Bindung zwischen den Leuten fördert. Natürlich sehen sich die Krieger weiterhin als überlegen an; daher verweigern sie standhaft niedere Arbeiten, so dass der Befehl, Arbeitern der zivilen Kasten zu helfen, eine beliebt Form der Bestrafung ist.

Die Nattern sehen Leibeigene als eine Möglichkeit an, ihre eigene Stärke zu verbessern, so dass sie sie von Anfang an in ihren Clan aufnehmen. Gefangengenommene Krieger, die Treue zu ihrem neuen Clan zeigen, können ohne größeren Aufwand ihre Adoption erwarten.

So wie viele andere Clans behaupten die Sternnattern von sich, Politik zu verachten, obwohl sie selbst recht bewandert auf diesem Gebiet sind. Sie betrachten Politik als notwendiges Übel, ohne dass ihr Clan stark benachteiligt wäre. Die interne Politik der Nattern ist beinahe so komplex wie die der Feuermandrills oder Schneeraben; die Loyalitäten liegen zuerst bei der Einheit und beim Haus, und erst danach beim Clan als Ganzen. Obwohl sie hart für ihre Position bugsieren, würde keine Sternnatter etwas tun, was die Zukunft des Clans gefährden würde.

Die Nattern sind bekannt für ihre Meinung bezüglich Nicholas und Alexandr Kerensky. Anders als die meisten anderen Clans, betrachten die Nattern sie nur als großartige Anführer - und nicht als Halbgötter. Diesbezüglich sind die Nattern der wohl pragmatischste Clan, und deshalb wahrscheinlich auch der gefährlichste.

Militär

Der Touman der Sternnattern folgt dem "Totale Kraft" Paradigma, bei dem kein Teil der Streitkräfte dominiert. Die einzigste Schwäche des clans ist seine Infanterie mit seinen bemerkenswert wenigen Elementaren und seiner konventionellen Infanterie. Allerdings werden zunehmend mehr Elementare den Front- und Raumeinheiten zugewiesen. Die Marine der Nattern ist die zweitgrößte der Clans, unter anderem weil sie durch die Absorption der Felsgräber um etliche Schiffe erweitert werden konnte.

Die primäre Aufgabe der überraschen gut respektieren Garnisonstruppen ist natürlich der Schutz der umfangreichen Gebiete des Clans. Schwere BattleMechs machen den Großteil dieser Einheiten aus, aber auch Elementare, Luft/Raumjäger und sogar konventionelle Infanterie und Fahrzeuge sind eher häufig anzutreffen. Die Kappa-Galaxie ist als "OpFor", speziell trainiert um mit Doktrin und Taktik des Feindes kämpfen zu können, einzigartig innerhalb der Clans. Die Krieger von Kappa kommen dieser Aufgabe schon seit 40 Jahren nach, und hat während des letzten Jahrzehnts die Marotten des Kampfstils von Einheiten der Inneren Sphäre demonstriert.

Das einzigste wirkliche Problem ist die Integration der vielen Einheiten der absorbierten Felsgräber. Der Touman ringt immer noch mit der Aufnahme, aber die Abtakha Krieger scheinen gut hinein zu passen.

Verbündete und Feinde

Die Sternnattern haben lange versucht, neutral zu den anderen Clans zu stehen, aber ihre generell apolitische Einstellung und das angebliche verhätscheln ihrer Zivilisten hat ihnen die Verachtung vieler Außenstehender eingebracht. Die Intervention der Blutgeister im Absorptionskrieg gegen die Felsgräber hat, zusätzlich zu den angerichteten Verlusten, die historische Amivalenz der Sternnattern zu den Blutgeistern in verbitterten Hass umschlagen lassen. Die einst exzellenten Beziehungen zu den Schneeraben verschlechterten sich durch das starke Wachstum der Raumflotte, da die Raben dies als eine ernste Gefahr für ihre Raumüberlegenheit ansehen. Der Marineadjutant der Nattern, der seine Wurzeln selbst bei den Raben hat, glaubt allerdings, dass sich die Beziehungen schon bald wieder normalisieren werden.

Die engsten Verbündeten der Sternnattern sind die Wolkenkobras. Seit der Absorption der Felsgräber haben die Nattern beschlossen, die Wolkenkobra-Felsgräber-Verbindung zu in Ehren zu halten und daher die Garnison für die Tanite-Welten zu stellen, was die Verbindungen zwischen den beiden Clans noch weiter stärkte.

Besitztümer

Die Nattern haben im Zuge der Absorption natürlich große Gebietsgewinne verzeichnet, wo sie die Kontrolle über die gesamte Welt Albion erheilten und große Gebiete auf Dagda, Hoard und Priori eroberten. Obwohl sie durch die nach der Absorption nötig gewordene Umstrukturierung ihres Toumans nur begrenzt handlungsfähig waren, konnten die ihre Besitztümer auf Hoard in den kürzlich erfolgten Besitztesten ausdehnen. Die anhaltenden Gefechte auf Hoard umfassen die Gletscherteufel, Höllenrösser und Wölfe.

Sie vergrößerten ebenso ihren Besitzt auf Brim, indem sie Teile der ehemaligen Enklave der Novakatzen eroberten, eine zuvor ausgehandelte Abmachung mit den Wolkenkobras begrenzte die Anzahl der Besitzteste zwischen diesen Clans. Allerdings haben die Schneeraben die Nattern von ihrer eigenen Enklave aus bedroht, um "Interessen der Schneeraben zu sichern".

Albion 
100 
Arcadia 
38 
Brim 
27 
Dagda 
22 
Hoard 
39 
Huntress 
16 
Marshall 
13 
Priori 
48 
Sheridan 
100 
Tathis 
20 

Stand: Anfang 3062