NewsBattleTechClansComputerspieleRessourcenDatenbankenSucheTWoBT-Software

Allgemein
Geschichte
Ereignischronologie
Karten
Die Clans
Blutgeist
Coyote
Diamanthai
Felsgräber
Feuermandrill
Geisterbär
Gletscherteufel
Goliathskorpion
Höllenrösser
Jadefalke
Mungo
Nebelparder
Novakatze
Schneerabe
Stahlviper
Sternnatter
Vielfraß
Witwenmacher
Wolf
Wolf (im Exil)
Wolkenkobra
Organisation
Technologie
Streitkräfte
Raumflotte
Blutnamen
Glossar

Clan Stahlviper


Khan 
Perigard Zalman 
saKhan 
Brett Andrews 
Lehrmeister 
Arthur Stoklas 
Oberster Wissenschaftler 
Gunther (Kuroda) 
Oberhaupt Händlerkaste 
Turhan 
Leiter Technikerkaste 
Dor 
Leiter Arbeiterkaste 
Alberto 

Exklusive Blutnamen

Allgemein 
Mechkrieger 
Elementare 
Luft/Raumpiloten 
Zalman 
Moffat 
Roland 
Tamm 
Breen 
Mercer 
Grimani 
Masters 
 
Andrews 
Chapman 
Cochraine 
 
Ahmed 
 
 

Die arkadische Stahlviper ist eine der tödlichsten Kreaturen in den Clangebieten. Der Clan, dem sie ihren Namen gab, unternimmt alles, um die Gefährlichkeit seines Totemtieres nachzuahmen. Die Vipern, sind so introvertiert, dass sie fast komplett isoliert sind, glauben, daß sie alleine Kerenskys wahre Vision kennen: den Wiederaufbau eines neuen Sternenbundes durch Kooperation.

Geschichte

Die frühen Jahre der Stahlvipern waren durch Probleme geprägt. Obwohl sie während Operation Klondike gut kämpften, führte der zunehmende Wahnsinn von Khan Ellie Kinnison und ihr Versuch, die Frau Nicolas Kerenskys ermorden zu lassen, zu einer Phase der Instabilität bei den Vipern. Diese Phase wurde schließlich beendet als Sandra Mercer 2860 Khan wurde. Sie behauptet, von geheimen Treffen zwischen Nicolas Kerensky und dem Viper-Khan Steven Breen zu wissen, und gewann so die Kontrolle über den Clan und begann sofort mit tiefgreifenden Veränderungen.

Ihre bedeutendste Veränderung war die Isolation der Vipern von den anderen Clans, die sie als den Einflußfaktor ansah, der Uneinigkeit bei den Vipern hervorrief. Die ohnehin schon stark auf ihre kämpferischen Fähigkeiten konzentrierten Krieger der Vipern, begannen noch mehr zu trainieren, um ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern, um so die Vision Khan Mercers erfüllen zu können : die Vipern eines Tages zurück in die Innere Sphäre zu führen. Außer diesem Ziel waren die Vipern nie besondere Befürworter der Sache der Kreuzritter – sie waren weder Bewahrer noch Kreuzritter, und zogen es statt dessen vor, ihren eigenen Weg zu gehen. Diese Position, sowie ihre Selbstsucht und ihr scheinbar unvorhersehbares Verhalten bei den Abstimmungen im Großen Konklave, brachten ihnen die Abneigung der Jadefalken ein.

Obwohl die Vipern sich einen Platz bei den Streitkräften zur Invasion der Inneren Sphäre erringen konnten, waren sie unglücklich darüber, nur in der Reserve zu sein. Wie sollten sie ihre großen Erwartungen erfüllen können, wenn sie nicht kämpfen konnten? Als die angreifenden Clans nach dem Tod von ilKhan Showers nach Strana Mechty zurückkehrten, beantragten die beiden Khans der Vipern, Breen und Zalman, als vollwertiges Mitglied an der Invasion teilnehmen zu dürfen. Der neue ilKhan Ulric Kerensky stimmte zu, aber zwang sie, mit den verhaßten Jadefalken zusammenzuarbeiten.

Auf Tukayyid wurden die Vipern kurz vor dem Erreichen ihrer Ziele gezwungen, sich zurückzuziehen. Der Rückzug ermöglichte es ihnen jedoch, die meisten ihrer Truppen zu erhalten, und so hatten sie die niedrigsten Verluste aller Clans. Ihre verhältnismäßig große Stärke versetzte sie in eine gute Position den Waffenstillstand auszunutzen, und so konnten sie neun Welten von den Falken in der Falken/Vipern-Besatzungszone erobern. Interne Streitigkeiten verhinderten jedoch, daß sie die Schwäche der Falken nach dem Verweigerungskrieg ausnutzen konnten. 3061 starteten sie eine große Operation gegen die Jadefalken-Besatzungszone, und eroberten mehr als ein Dutzend Welten. Beim unerwarteten Gegenangriff der Falken verloren sie jedoch diese Welten wieder, und wurden schließlich von den Falken dazu gezwungen, die Innere Sphäre ganz zu verlassen.

Gesellschaft

Seit den Tagen von Sanra Mercer wurde die Gesellschaft der Vipern stets streng kontrolliert. Während andere Clans eine Begrenzte Vermischung zwischen Mitgliedern ihrer zivilen Kaste und der anderer Clans erlauben, verbietet die Gesellschaft der Stahlvipern jegliche Verbrüderung. Abgesehen von ein paar vernünftigen Ausnahmen wie beispielweise die Händlerkaste, die per Definition zwangsläufig Kontakt mit Fremden pflegen muss, werden alle Treffen streng überwacht; unnötige Kontakte werden mit dem Tod bestraft.

Das ultra-anstrengende Trainingsprogramm der Krieger der Stahlvipern in einem überdurchschnittlichen Niveau an Abbrechern und überproportional vielen Wahrgeborenen in zivilen Kasten. Bei einer Erfolgswahrscheinlichkeit von gerade einmal zwei Prozent bleibt bei Versagen nur wenig Schade hängen. Wahrgeborene Rekruten, welche die in die Kriegerkaste nicht geschafft haben, dienen später oftmals als Anführer in ihrer neuen Kaste, was eine Brücke zwischen wahrgeborenen Kriegern und freigeborenen Zivilisten bildet. Diese Praxis stärkt die Bindungen innerhalb des Clans, indem sie die Idee verstärkt, dass jeder ein Teil einer komplexen Maschine ist, die zum wohl des gesamten Clans dient.

Die insular veranlagten Stahlvipern haben generell Probleme damit, Fremde zu akzeptieren, aber diejenigen die als Leibeigene genommen werden als Findlinge begrüßt, die zu Kerensky’s wahrer Vision „nach Hause“ gekommen sind. Die Vipern glauben, dass jedem Fremden, sobald er erst einmal in die Clan aufgenommen wurde, ihm der Fehler in seinen Wegen gezeigt und die Überlegenheit der Ansichten der Vipern dargestellt werden kann. Dieses arbeitet mit anderen Clannern recht gut, da sie kulturell auf solche Wechsel vorbereitet sind, war in der Besatzungszone der Inneren Sphäre jedoch weit weniger effektiv. Die zunehmend ernste Beziehung zu den Bewohnern der Inneren Sphäre ließ die paramilitärische Polizei bei Unruhen oft hart durchgreifen. Die Tendenz der Vipern in Richtung härterer Taktiken hat zu einer Spaltung innerhalb der Kriegerkaste geführt. Viele sind der Meinung, dass die khane sich zu weit von den Lehren Sanra Mercer’s entfernt haben; und sie fürchteten, dass der Clan ohne die Führung der Visionen Kerensky’s untergehen würde.

Angeblich haben einige Bewahrer die Niederlage und die anschließende Vertreibung aus der Inneren Sphäre als „Sieg für die Clans als Ganzes“ bezeichnet. Diese seltsame Aussage hat ihren Ursprung bei der Niederlage von Khan Perigard Zalman durch die Hände einer Freigeborenen auf Waldorff. Obwohl er auf die Niederlage seines Clans wütend ist, ist er jedoch auch pragmatisch genug um über seinen persönlichen Verlust hinweg zu kommen; Berichte legen nahe, dass er zur Kenntnis genommen hat, dass seine strenge Haltung gegen Freigeborene seinen Clan nur geschwächt hat. Diese Theorie wird dadurch gestützt, dass er angeordnet hat, bei den Trainingseinrichtungen auf Arcadia und New Kent eine begrenzte Anzahl Freigeborene bei der Auswahl neuer Kadetten zuzulassen. Scheinbar hat jedoch saKhan Brett Andrews diese Entscheidung in Frage stellt und eventuell versuchen wird, diese Entscheidung rückgängig zu machen. Tatsächlich musste Zalman alleine während der Rückreise aus der Inneren Sphäre zu den Heimatwelten dreimal um seine Herrschaft kämpfen.

Militär

Trotz ihrer langen Tradition ihres hervorragenden Militärs, sehen viele die Stahlvipern als den schwächsten der Invasionsclans an. Selbst auf Sollstärke ist der Touman der Vipern sieben Sternenhaufen kleiner als der der Jadefalken. Dies ist hauptsächlich auf das Trainingsprogramm der Vipern zurückzuführen, welches weniger Krieger in den aktiven Dienst kommen lässt; außerdem bestand der Clan früher darauf, ausschließlich Wahrgeborene in Militäreinheiten zuzulassen. Den Vipern erging es in den Erntetests vor kurzem sehr schlecht, wo sie vernachlässigbare Gewinne machten und einige Sternenhaufen, die hauptsächlich aus Kreuzrittern bestanden, an die Wölfe durch präventive Batchalls verloren. Die kürzlich erfolgte Niederlage durch die Hand der Jadefalken sollte jedoch nicht als ein Zeichen der Schwäche gewertet werden. Sie bleiben stark und werden diese Stärke auch höchstwahrscheinlich zukünftig in den Heimatwelten unter Beweis stellen. Die liberaleren Rekrutierungsmethoden von Khan Zalman werden die Vipern wohl auch fester in die Reihen der Bewahrer bringen.

Die Vipern bevorzugen keine spezielle Waffengattung, machen aber in Garnisonseinheiten intensiv Gebrauch von konventioneller Infanterie. Fronteinheiten bestehen normalerweise aus drei Trinärsternen ’Mechs und einem Trinärstern Elementaren. Die taktische Doktrin der Vipern legt relativ wenig wert auf Luftunterstützung, und so sind nur 15 Raumjäger pro Sternenhaufen vorhanden. Mehr Raumjäger sind den Raumeinheiten zugeteilt, eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme aufgrund der gelegentlich auftretenden Feindseligkeiten mit den Jadefalken oder den Schneeraben. Obwohl Clan Jadefalke im letzten Konflikt diese Vorhersagbarkeit brutal zu seinem Vorteil genutzt hat, scheint es zweifelhaft, dass die Stahlvipern diese Strategie in naher Zukunft ändern werden.

Verbündete und Feinde

Da sie weder Kreuzritter noch Bewahrer sind, haben die Stahlvipern ein gewisses Maß an Misstrauen von Clans beider Seiten geerntet. Durch ihre eigennützigen Aktionen haben sie sich schon vor langem von den Jadefalken entfremdet, und ihre militärischen Eroberungen während des goldenen Jahrhunderts – hauptsächlich die Eroberung von Hellgate – brachte ihnen den Hass der Schneeraben ein. Obwohl die Bodentruppen der Vipern denen der Raben mehr als ebenbürtig sind, dominieren die Schneeraben das Weltall und den Luftraum, und sind außerdem großartige politische Manipulatoren. Diese beiden Stärken machen sie zu einem üblen Feind.

Erst kürzlich haben sich sie sich von den Feuermandrills entfremdet, einem Clan mit dem sie die Welt Marshall teilen. Als die Vipern für die Operation Wiedergeburt ausgewählt wurden, gingen sie sicher, dass ihre Nachbarn wissen würden, dass sie sich Sanra Mercer’s Visionen als würdig erweisen würden und zurückkommen würden, um alle Clans zu beherrschen. Die Mandrills, noch nie besonders gut auf die Vipern zu sprechen, protestierten energisch gegen diese Arroganz - das Ergebnis ist eine in den vergangenen 13 Jahren auf niedrigem Niveau geführt Fehde.

Besitztümer

Als Clan mit der zweitniedrigsten Bevölkerung im Clanraum bringt ihnen ihr Status als Invasionsclan den Zugriff auf eine breite Palette von Ressourcen. Allerdings wurde ihr Traum von einer Kooperation mit einer unterworfenen Inneren Sphäre niemals Wirklichkeit. Obwohl der Angriff auf die Besatzungszone mutig war und große mögliche Gewinne versprach, erwies er sich als ultimativer Fehlschlag. Für die Clans bedeutet ein Sieg alles; die Vipern waren jedoch weit davon entfernt und mussten Hegira akzeptieren, gebündelt mit ihrem vollständigen Rückzug aus der Inneren Sphäre.

Während der aktuellen Umverteilung der Gebiete im Clanraum versuchten die Vipern ihre Besitztümer auf Homer zu erweitern, wurden allerdings von den Wolkenkobras zurückgewiesen und befanden sich plötzlich im Konflikt mit den Schneeraben. Die Kämpfe dauerten beinahe 18 Monate, verliefen aber letztendlich zu Gunsten der Vipern. New Kent ist die formelle Hauptwelt, obwohl sie diese Welt mit drei anderen Clans teilen müssen – es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Welt daher das nächste Schlachtfeld von Khan Zalman bei dem Versuch wird, die Macht seines Clans unter Beweis zu stellen.

Arcadia 
37 
Grant's Station 
55 
Homer 
15 
Marshall 
21 
New Kent 
66 

Stand: Anfang 3062