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Raumstationen

Prinzipiell kann man Raumstation in fünf Gruppen, wobei allerdings fast keine exakt in eine Kategorie passt. Viele erfüllen mehrere Funktionen, die meisten sind gleichzeitig Sprungstationen, Fracht- bzw. Passagierterminals, oftmals sogar noch mit Reparatureinrichtungen. Die häufigste Klasse der Raumstationen sind Fracht/Passagierterminals, die sich im Orbit eines Planeten oder am Nadir bzw. Zenith-Sprungpunkt des Systems befinden. Diese Stationen haben mehrere Module für Fracht und Passagiertransit zwischen Schiffen und der Oberfläche, nur wenige sind bewaffnet. Die Sprungstation, so genannt aufgrund des riesigen Sonnensegels und der Energiespeicherbänke, bietet sämtliche Einrichtungen zur Aufladung von Sprungschiffen. Diese Stationen sind nur am Nadir- oder Zenithsprungpunkt eines System zu finden und bestehen hauptsächlich aus Speichermodulen und bieten so nur recht wenig Raum für Passagiere und Crew. Die Olympus-Klasse Raumstation, die größten die noch in der Inneren Sphäre ihren Dienst tun, dienen gleichzeitig als Ladestation und Reparaturanlage. Die Standardorbitalfabrik, -werft oder -reparaturanlage befindet sich meist im Orbit eines Planeten und besteht größtenteils aus industriellen Modulen zur Fertigung, Konstruktion und Wartung von Sprung- und Landungsschiffen.

Die letzten beiden Typen Raumstationen sind Kampfstationen und Weltraumhabitate. Diese seltenen Stationen gibt es meist nur in den sichersten Sternensystemen. Die größere von beiden sind die Kampfstationen die zur Verteidigung eines Planeten gedacht sind. Eine Kampfstation trägt eine beeindruckendes Arsenal an schweren Waffen sowie die Start-/Landevorrichtungen sowie Reparaturanlagen für Luft/Raumjäger sowie Raumboote. Die Nachfolgerkriege haben die meisten dieser Stationen zerstört, die wenigen verbliebenen sind oftmals in den inneren Gebieten eines Nachfolgerstaats, wo sie bisher weitgehend vor Feindeinwirkung verschont geblieben sind. Dort sind sie meist an Sprungpunkten oder im Orbit von Planeten zu finden.

Weltraumhabitate wurden während der ersten Kolonisationswelle der Menschheit von Terra im 22. und 23. Jahrhundert errichtet und dienten als Heimatbasis für die Erforschung und Terraformierung neu entdeckter Planeten. Die Bevölkerung wurde im Laufe der Jahrhunderte, viele wurden verlassen, die wertvollen Komponenten ausgeschlachtet und an Bord anderer Raumschiffe benutzt. Die wenigen verbliebenen Habitate sind entweder nahe dem planetaren Orbit oder an den LaGrange-Punkten eines Systems zu finden (Punkte von stabiler Gravitation, die im ganzen Sonnensystem verteilt sind. Jeder Planet hat mehrere dieser Punkte). Mehreren ROM-Berichten zur Folge benutzen die Clans Orbitalhabitate für Geschkos von Piloten- oder Marineblutlinien.

Anders als bei anderen Raufahrzeugen müssen Raumstationen aufgrund ihrer Größe und dem Fehlen von Manövriertriebwerken auch direkt vor Ort zusammengebaut werden, wo sie zukünftig ihren Dienst verrichten sollen. Einige einfach zu transportierende Module wie Fabriken oder Werft- bzw. Reparaturanlagen bilden dabei das Kernstück einer jeden Raumstation. Sobald diese fertiggestellt sind, werden sie mit Sprungschiffen in das Zielsystem gebracht. Von dort aus übernehmen dann Schlepper den Transport zur Baustelle. Eine Schutzhülle schützt die zusammengebauten Bausteine dann vor kleinen Meteoren oder Feindfeuer.

Die meisten Stationen besitzen die üblichen ballistischen oder Energiewaffen, aber das Fehlen von Schub begrenzt deren Verwendung auf die Verteidigung. Einige der in der Inneren Sphäre verbliebenen Kampfstationen dienen als Testplattform für Schiffsgeschütze, die ein ungleich höheres Zerstörungspotential besitzen.