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Art der Missionen

In der Freien Inneren Sphäre existieren viele Auftragsmöglichkeiten für Söldner. Wolfs Dragoner bieten dreizehn Arten von Einsätzen an, zu denen eine Söldnereinheit legal verwendet werden darf. All diese Kontrakte beschreiben die spezifische Aufgabe einer Einheit: eine andere Einheit zu bekämpfen, bestimmtes Material zu bergen und so weiter, nach Belieben des Spielleiters. Söldnereinheiten können gegen die Clans oder gegen Ziele in der Freien Inneren Sphäre eingesetzt werden, obwohl viele Söldnereinheiten trotz langer Wartezeit ihre Courage lieber gegen Kerenskys Erben beweisen möchten.

Es folgen kurze Beschreibungen für jede Art legaler Mission.

Garnisonsdienst

In der einfachsten aller Anstellungen beschützt eine Garnison einen Planeten oder einen Teil eines Planeten gegen mögliches Eindringen feindlicher Streitkräfte. Der Ausgang dieses Kontrakts hängt von der Größe des Planeten und der Entfernung zu feindlichen Grenzen ab, daher gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die Einheit weiß vorher nicht, wer angreifen könnte und wie dieser Angriff aussieht wenn er denn kommt, was diesen Dienst streßbeladen macht. Nur die Garnisonen, die in der Nähe feindlicher Grenzen liegen, kommen regelmäßig unter Beschüß. Trotz alledem ist der Garnisonsdienst, abgesehen von diesem Unsicherheitsfaktor, der begehrteste. Die Garnisonsposten der Nachfolgerstaaten befinden sich auf solchen Planeten, die sie als Hauptziele für Überfälle ansehen, obschon auch relativ sichere Welten Garnisonen erhalten, um reguläre Truppen für Feldzüge gegen feindliche Staaten freizusetzen. Die Bezahlung für Garnisonsdienst ist niedriger als bei den meisten anderen Anstellungen, weil er als relativ sicher gilt. Aber die Möglichkeit, sich zurückzulehnen und für eine Weile nichts zu tun, spricht die meisten Söldnereinheiten an und entschädigt für die niedrigeren Löhne. Garnisonsdienste dauern mindestens ein Jahr.

Kader(Ausbildungs)-Dienst

Gelegentlich werden Söldnereinheiten angeheuert, um die Bevölkerung unterworfener Planeten zu Rebellen auszubilden. Dieser seltene Diensttyp beinhaltet gefährliche Risiken und wird deshalb astronomisch hoch bezahlt. Gebräuchlichere Formen des Kaderdienstes bieten Konzerne an, die eine verläßliche Söldnereinheit suchen, um ihre Sicherheitstruppen zu trainieren, oder aber lokale Milizen, die aus Wochenendkriegern bestehen und die militärische Übungen benötigen, um kampftauglich zu bleiben. Diese Jobs sind fast risikolos und werden deshalb schlecht bezahlt. Einzelne Söldnereinheiten, vor allem die Kell Hounds und Wolfs Dragoner, trainieren gegen Bezahlung andere Söldnereinheiten. Diese Söldnereinheiten bieten das beste Training in der Freien Inneren Sphäre.

Kaderdienst dauert mindestens ein Jahr.

Aufklärungsmission

Aufklärungsdienst beinhaltet das Feststellen feindlicher Positionen und der Stärke der feindlichen Verteidigung. Oft verbringt eine kleine Söldnereinheit ein paar Tage bis wenige Wochen auf der Planetenoberfläche, um vor einer Invasion die Planetenverteidigung zu testen und Informationen zu sammeln. Um der Gefangennahme oder Zerstörung zu entgehen, muß diese Einheit schnell und klein sein. Normalerweise kämpfen Aufklärungseinheiten nur dann, wenn es darum geht, Fähigkeiten und Entschlossenheit der Verteidiger zu testen. Die Schwierigkeiten, mit denen Aufklärungsmissionen verbunden sind, bedeuten aber auch gute Bezahlung und große Entscheidungsfreiheit. Einheiten, die an einer Aufklärung teilnehmen, bekommen einen Zeitrahmen, in dem die Aufklärung abgeschlossen werden muß, können aber dafür häufig selbst entscheiden, wie sie den Job erfüllen. Aufklärungsmissionen dauern mindestens einen Monat.

Vorschuß

Eine Einheit, die einen Vorschuß erhalten hat, erledigt für die Dauer des Vorschußkontraktes beliebige Missionen auf Kosten und nach dem Willen des Auftraggebers. Viele solcher Kontrakte beinhalten eine Spezialklausel für Kampfeinsätze, für die 10 Prozent Aufschlag bezahlt werden. Vorschußkontrakte dauern mindestens zwei Jahre.

Piratenjagd

Piraten plagen alle Staaten der Freien Inneren Sphäre und der Peripherie. Alle heuern Söldner an, um sie zu jagen und zu vernichten. Weil die Auftraggeber diese Leute aus ihren Gebieten vertreiben wollen, drücken sie häufig ein Auge zu, wenn die Söldner gegen Piraten übermäßig hart vorgehen. Eine Piratenjagdmission dauert mindestens zwei Monate.

Überfallaktion

Die meisten Söldnerkontrakte beinhalten diese schnellen und dreckigen, hoch bezahlten und risikoreichen Aufträge. Bei Überfällen geht es häufig um die Zerstörung einer bestimmten feindlichen Einrichtung, eines Landstrichs, eines bestimmten Gegenstandes und so weiter. Diese Anstellungen können sehr gefährlich werden: wenn der Gegner vorgewarnt wurde, kann er möglicherweise tödliche Verteidigungslinien aufbauen. Bei einigen dieser Überfälle geht es auch um die Bergung von gestohlenem Gut oder darum, etwas für einen Auftraggeber zu stehlen. Aber die meisten Güter, deren Diebstahl lohnens-wert wäre, stehen unter strengster Bewachung.

Ein Kontrakt für eine Überfallaktion dauert mindestens zwei Monate.

Planetare Invasion

Diese riskanten Operationen haben das Ziel, einem eingegrabenen Verteidiger ein schwer verteidigtes Gebiet abzujagen. Da nur wenige Söldnereinheiten groß genug sind, einen Planeten alleine zu erobern, dienen Söldner hierbei meist als

Hilfstruppen für Hauseinheiten, die den Hauptteil der Kämpfe bestreiten. Die Risiken, die eine solche Anstellung beinhaltet, machen eine solche schwere Kampfmission extrem lukrativ. Weil eine planetare Invasion sich über Monate hinziehen kann, wenn beide Seiten darauf hinarbeiten, sich vor der Großoffensive den größten taktischen Vorteil zu sichern, bringen die meisten Einheiten ihr technisches Personal in geschützte Basen auf der Planetenoberfläche, um notwendige Reparaturen zwischen den Kämpfen durchführen zu können.

Kontrakte für eine planetare Invasion dauern mindestens vier Monate.

Ablenkungsüberfall

Manchmal als Selbstmordkommando beschrieben, sollen Ablenkungsüberfälle so viele feindliche Streitkräfte vom Ort des eigentlichen Angriffs abziehen, wie nur möglich. Diese Missionen beinhalten einige Risiken für die beteiligten Einheiten. Weil bei Ablenkungsüberfällen Mobilität am wichtigsten ist, benutzen die meisten Krieger einen leichten Mech, der bei einem Kampf stärker gefährdet ist. Die meisten Auftraggeber ebnen den Weg für einen Ablenkungsüberfall, indem sie den Feind mit falschen Informationen versorgen, wobei die Ablenkungseinheiten als angebliche Angriffstreitmacht darstellt werden, so daß die Verteidiger gegen die Überfalltruppen häufig äußerst hart vorgehen. Auch erzählen Auftraggeber der Söldnereinheit oft, die Ablenkungsstreitmacht sei Teil einer größeren Offensive; unter diesen Umständen kann es passieren, daß eine Einheit einen Angriff in der Überzeugung durchführt, daß Verstärkungen unterwegs sind. Solche Furchtlosigkeit dient dem Auftraggeber, indem sie das Ablenkungsmanöver echt erscheinen läßt und es seinenTrup-pen erleichtert, das richtige Ziel anzugreifen. Falls die Einheit jedoch dahinterkommt, daß sie belogen wurde, kann es passieren, daß sie den Auftraggeber wegen Kontraktbruch verklagt.

Trotz dieser Risiken ist die hohe Bezahlung einer solchen Mission für beteiligte Einheiten sehr attraktiv. Ablenkungsüberfälle dauern mindestens einen Monat.

Bergungsmission

Ähnlich wie der gezielte Überfall beinhalten Bergungsmissionen die Rettung eines Gegenstandes oder einer Person aus Regierungs- oder sonstigen Händen und die Auslieferung an den Auftraggeber. Obwohl Kidnapping nicht als Bergungsmission gilt, zählt die Befreiung von politischen oder militärischen Gefangenen sehr wohl dazu. Bergungsmissionen können auch das Abholen eines Agenten von einem bestimmten Planeten oder das Stehlen technologischer Geheimnisse beinhalten. Obwohl einige anderer Meinung sind, sehen die Dragoner Bergungsmissionen als legal an, weil sie diese mit dem Besitztest der Clans vergleichen, und die Ansicht vertreten, daß jeder, der einen Gegenstand oder eine Person nicht vor einer Bergungsmission schützen kann, es nicht anders verdient hat.

Bergungsmissionen können entweder offen oder verdeckt durchgeführt werden und sind von unbestimmter Dauer. Die Bezahlung variiert und richtet sich nach der Komplexität des Auftrages, ist aber meistens gut. Ein solcher Kontrakt dauert mindestens drei Monate.

Entsatzdienst

Armeen, die eine Invasion zurückschlagen müssen, benötigen enorme Unterstützung, zu der auch Entsatz gehört. Viele Angriffsstreitkräfte bestehen aus sehr vielen Truppen, um einen Sieg zu garantieren. Da die meisten Entsatzkontrakte erst angeboten werden, wenn der Auftraggeber erkennt, daß seine überforderten Truppen die Angreifer nicht alleine abwehren können, können Söldnereinheiten, die als Entsatz dienen sollen, oft beste Bedingungen aushandeln. Entsatz beinhaltet einige Risiken; zum Beispiel kontrolliert der Angreifer häufig alle Routen zu dem belagerten Planeten, was die Landung und Aufstellung der Entsatztruppen sehr schwierig macht. Die Probleme der Koordination mit den lokalen Kommandanten, die häufig zu belagert und beschäftigt sind, um Hilfe zu leisten, machen solche Anstellungen für die meisten Söldnerkommandeure besonders schwierig. Wie bei den meisten Kontrakten wird die Gefahr durch gute Bezahlung ausgeglichen. Entsatzmissionen dauern mindestens zwei Monate.

Verteidigungsmission

Jeder Nachfolgerstaat, der einen Angriff auf einen bestimmten Planeten erwartet, oder der auf einem bestimmten Planeten über Güter verfügt, die er gegen Beschädigungen oder Diebstahl verteidigen will, heuert Söldner an, wenn keine Haustruppen zurVerfügung stehen. Solche Verteidigungsmissionen sehen vor, daß die Söldnereinheit den Feind angreift, entweder in kleineren Gefechten oder in einer großen Schlacht, um ihn aufzuhalten oder zu verlangsamen, bis Entsatzstreitkräfte kommen, um den Verteidigern zu helfen. Die verteidigende Söldnereinheit kontrolliert normalerweise das Gelände, und wenn sie es schaffen, den Angreifer im Gelände ihrer Wahl zum Kampf zu stellen, vergrößert dies die Chancen auf einen Sieg. Verteidigungsaufträge bringen viel Geld und in einigen Fällen hohe Boni. Ein Kontrakt für eine Verteidigungsmission dauert mindestens drei Monate.

Polizeiaktion

Dies wird häufig als schlechteste mögliche Anstellung angesehen, da eine Polizeiaktion den Einsatz von Gewalt gegen Zivilisten im Aufstand gegen die planetare Regierung oder herrschende Familie beinhaltet. Viele Einheiten weigern sich, Polizeiaktionen durchzuführen, weil sie nicht auf Zivilisten schießen wollen. Söldnerkompanien in Finanznöten haben aber nicht immer eine Wahl, und so finden Regierungen auf der Suche nach Söldnern immer wieder Einheiten, die dazu bereit sind. Polizeiaktionen können sehr gefährlich werden, wenn die Aufständischen gut bewaffnete und ausgebildete Terroristen sind, die von einer anderen Macht unterstützt werden. Die konstante Bedrohung durch Bombenattentate und Anschläge halten die meisten Einheiten rund um die Uhr auf Trab, um auf eine Provokation jederzeit mit Gewalt antworten zu können.

Zusätzlich zum schlechten Ruf dieser Kontrakte werden sie auch noch schlecht bezahlt. Viele Auftraggeber schreiben sogar noch vor, daß die rebellischen Stadtgebiete keinen oder nur so wenig Schaden wie möglich nehmen dürfen, was wiederum bedeutet, daß Mitglieder der Einheit ihre Mechs verlassen müssen, um Terroristen in den Straßen zu verfolgen. Polizeiaktionen dauern mindestens drei Monate.

Sicherheitsdienst

Ähnlich wie der Garnisonsdienst beinhaltet Sicherheitsdienst den Schutz einer spezifischen Person, Sache, Infomation und so weiter vor möglichen Attacken und wird nur mäßig bezahlt. Konzerne heuern regelmäßig Söldner an, weil sie dies für klüger halten, als Geld und Zeit für das Training von Ersatzpersonal für eigene Truppen aufzuwenden. Trotz des Kampfrisikos verdient man in der Sicherheitsbranche nicht viel Geld. Die Mindestzeit eines solchen Kontraktes beträgt vier Monate.

Guerillakriegsführung

Guerillakriege sind sicherlich die schwierigsten und gefährlichsten Missionen. Sie beinhalten die Landung auf einerWelt, um die Verteidiger so lange wie möglich zu bedrängen, indem man Nachschubbasen zerstört, militärische Nachschublieferungen abfängt, Terrorangriffe auf feindliche Basen durchführt und so weiter. Guerilleros arbeiten oft ohne Unterstützung durch ihre Auftraggeber, was der Einheit gestattet, die Befehlsgewalt zu behalten, sie bekommt aber auch keine Hilfe, falls es einmal nötig werden sollte. In den meisten Fällen landen die Söldner mit Techs und Hilfspersonalpersonal auf dem fraglichen Planeten und bringen damit die gesamte Einheit in Gefahr, falls sich das Kriegsglück wendet.

Guerillakrieg kann darüberhinaus auch noch Rekrutierung und Ausbildung der lokalen Bevölkerung beinhalten, wie im Kaderdienst, um sie dann in eine Revolte zu führen. Die konstante Gefahr, entdeckt zu werden, macht diese Guerillamissionen besonders gefährlich. Weil die Guerillaeinheit die einzige Einheit der neu formierten Freiheitskämpfer ist, die über BattleMechs verfügt, tragen die Söldner die Hauptlast der Kämpfe. Ein Auftraggeber für eine solche Aktion heuert Söldner nur mit gutem Grund an und muß viel Geld haben, um eine Einheit dafür zu gewinnen. Diese Missionen werden am höchsten bezahlt und bieten meist auch noch viele andere Vergütungen. Guerillakriegsmissionen dauern mindestens sechs Monate.