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Operation Wiedergeburt (3049 - 3052)

Die Operation Revival ist der Codename für die Invasion der Inneren Sphäre durch die Clans. Den Anfang nahm diese Operation nach dem Auftauchen des Explorer-Corps Sprungschiffes „Outbound Light“ im Huntress-System. Die Informationen, die die Clans der Crew erhielten, überzeugten die Clans endgültig, das die Zeit reif ist für eine Invasion. Auch die überzeugtesten Bewahrer konnten es jetzt nicht mehr aufhalten.

In den Kämpfen, die ausgetragen wurden, um die Teilnehmer der Invasion zu ermitteln, waren die Wölfe, Jadefalken, Geisterbären und Nebelparder am erfolgreichsten. In der zweiten Welle, die allerdings erst angreifen sollte, wenn die Clans der ersten Welle nicht schnell genug vorwärts kämen oder Hilfe bräuchten, waren die Clans Diamanthai, Novakatze und Stahlviper.

Die Invasion began im Jahr 3049 in der Peripherie, wo Clan Wolf die Welt The Rock angriff und dabei eine Teileinheit der Kell Hounds, die dort auf Piratenjagd war, überrannte und Phelan Kell gefangen nahm.

Der Vorstoß in Richtung Terra


Nach den ersten Kämpfen auf Welten der Inneren Sphäre wurde den Clans schnell klar, dass sie die technischen Möglichkeiten ihrer Gegner überschätzt hatten. Die Kriegschiffverbände, die beispielsweise die Jadefalken extra mit mehreren von den Schneeraben geliehenen Schweren Kreuzern verstärkt hatte, waren völlig ohne Gegner, und wurden deshalb auch in den meisten Batchalls nicht berücksichtigt.

Die Clans überranten viele Welten, die meist nur minimalen Widerstand. Einige Welten ließen sich auf das Bieten der Clans ein, woraus teilweise sehr interessante Kämpfe stattfanden: auf einer Welt in der Freien Republik Rasalhaag wurde ein Football-Spiel um das Schicksal dieser Welt abgehalten. Natürlich hatte die lokale Mannschaft gegen Clan-Elementare nicht den Hauch einer Chance.

Zwangspause

Beim Angriff auf Radstand geschah einer der entscheidenen Zwischenfälle dieses Krieges: Eine Raumflotte des clan Wolf überraschte unwissentlich die Flotte, die den designierten Prinz Ragnar Magnusson in Sicherheit bringen sollte. Die Flotte, die unter direktem Befehl des ilKhans Leo Showers an Bord der Dire Wolf stand, hoffte auf einfache Beute und griff an. Die Verteidiger wehrten sich jedoch äußerst heftig, um ihrem Thronerben die Flucht zu ermöglichen. Der Raumkampf gipfelte in einem Kamikaze-Angriff von Kapten Tyra Miraborg auf die Brücke des Flagschiffs. Dieser Angriff kostete dem ilKhan und vielen weiteren Offizieren das Leben. Prinz Ragnar konnte bei dieser Gelegenheit zwar entkommen, wurde allerdings nur wenig später trotzdem gefangen genommen. Um einen neuen ilKhan zu wählen kehrten die Blutnamensträger nach Strana Mechts zurück. Dies bedeutete für die Innere Sphäre eine Erholungsphase von fast einem Jahr Dauer.

Nach der Rückkehr und der anschließenden Wiederaufnahme der Kampfhandlungen hatten die Clans jedoch nicht allzuviel Zeit für einen weiteren Vorstoß gen Terra. ComStar hatte nämlich inzwischen das wahre Ziel der Clans erkannt und hatte beschlossen, in einer entscheidenen Schlacht der Inneren Sphäre gemäß den Riten der Clans einen langjährigen Waffenstillstand zu ermöglichen. Die Verhandlungen zwischen ilKhan Ulric Kerensky und Präzentor Martialum Anastasius Focht dauerten nicht lange; schnell war Tukayyid als Ziel ausgewählt...