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ComStar & Blakes Wort

Obwohl sie weder ein Nachfolgestaat, noch ein Peripheriestaat sind, sind ComStar und Blakes Wort nicht zu unterschätzende Mächte in der Inneren Sphäre des Jahres 3063. Einst waren sie eine einzige Organisation, haben sich in den Nachwehen des Clankrieges aber gespalten. Beide Fraktionen haben einst versucht, die Visionen von Jerome Blake für die Menschheit durchzusetzen, obwohl sie sich durch die unterschiedlichen Interpretationen um Lichtjahre unterscheiden.

Die Ursprünge ComStars

ComStar war das Gedankenkind von Jerome Blake, dem letzten Kommunikationsminister des verdammten Sternenbundes. Er wurde gegen Ende des Jahres 2780 in sein Amt berufen, nachdem Stefan Amaris die Macht übernommen und die SBVS Terra in einem 13 Jahre dauernden Krieg wieder von ihm befreit hatte. Die SBVS befreiten Terra 2779 und exekutierten Stefan Amaris, allerdings existierte der Sternenbund trotzdem nur noch als ein Name. Sogar schon vor dem Putsch haben die Großen Häuser der Inneren Sphäre ständig ihre Streitkräfte erweitert und untereinander um Macht gerungen. Im August 2781 setzten sich die Hauslords zu einem letzten mal im Hohen Rat des Sternenbundes zusammen und begannen, auf einen großen Krieg zuzusteuern. Sie waren sehr mit den Kriegsvorbereitungen beschäftigt, und ließen so das vom Krieg zerstörte Terra auf sich allein gestellt. An dieser Stelle begann allerdings Jerome Blake zu handeln, und sah sich Verantwortlich, die gigantischen Wiederaufbaumaßnahmen seiner Heimatwelt zu beginnen. Während dieses Prozesses baute er außerdem das auf, was einmal die Heimatwelt von ComStar werden sollte.

Die Brutalität der kommenden Nachfolgekriege voraus vorhersehend, arbeitete Blake einen Plan aus, das Kommunikationsnetz der Inneren Sphäre zu beschützen. Interstellare Kommunikation, ermöglicht durch die Hyperpuls-Generatoren, war die Lebenslinie der Menschheit seit deren Einführung im Jahre 2630. Ohne ein verlässliches HPG-Netz, so fürchtete Blake, würde die Menschheit auf isolierten, von Krieg gezeichneten Welten langsam aussterben. Er war sich außerdem bewusst, das die Nachfolgestaaten einen Zugang zu diesem Kommunikationsnetz brauchen, um ihre Kriege zu führen und ihre Welten zu verwalten. Im Jahr 2786 erreichte er Garantien für die Neutralität der HPG-Anlagen und des Personals – jeder Station und jede einzelne Person des Kommunikationsministeriums des Sternenbundes, welches er in ComStar umbenannt hatte. Zwei Jahre später vervollständigte Blake seinen diplomatischen Coup mit der Einnahme Terras. Acht Divisionen aus ehemaligen SBVS-Truppen und Söldnern beschützten fortan den Ursprung der Menschheit vor Übergriffen der Nachfolgestaaten, die zu dem Zeitpunkt schon tief im Ersten Nachfolgekrieg befanden. Mit Terra unter seiner praktisch vollständiger Kontrolle und dem Monopol im Bereich der HPG-Kommunikation betrat ComStar die Bühne der Inneren Sphäre.

Heilige Befehle

Während der 31 Jahre, die sich Blake an der Spitze von ComStar befand, baute der Orden kontinuierlich die Kommunikation in der Inneren Sphäre wieder auf. Während dieser Zeit schritt der vernichtende Erste Nachfolgekrieg immer weiter fort. Das schiere Ausmaß der Zerstörung überzeugte Blake wahrscheinlich davon, dass der drohende Tod der menschlichen Zivilisation die Strafe für die Sünden der Menschheit sei. Die menschliche Rasse hat es zugelassen, von Stolz und Gier regiert zu werden, und der erste Nachfolgekrieg war der Preis dafür. Er sah die Bestimmung darin, möglichst viel für zukünftige Generationen zu retten, und weitete daher die Mission ComStars aus. Zusätzlich zur Erhaltung des HPG-Netzwerkes machte es sich ComStar zur Mission, auch das technische und wissenschaftliche Wissen der Menschheit zu bewahren. ComStar wurde zu einem wahren Himmel für Wissenschaftler und technischem Personal, was dazu führte, das sich das Wissen bei ComStar stets weiter konzentrierte.

Um diese wertvollen Ressourcen vor der Ausbeutung der kämpfenden Nachfolgestaaten zu schützen, formte Blake die weltliche Organisation in einen heiligen Orden um. Den Mitgliedern, die auch nur die gewöhnlichsten technologischen Begebenheiten mit Außenstehenden diskutierten, drohte eine harte Bestrafung oder gar der Ausschluss. Währenddessen ging der Krieg in der Inneren Sphäre weiter, und das Leben vieler Bürger wurde auf das reine Überleben reduziert. Verlorene technologische Errungenschaften wurden schnell vergessen, zusammen mit dem Lehren über die Funktionen solcher technologischer Wunder.

Mit dem Ende des Ersten Nachfolgekrieges im Jahr 2821, waren die Mitglieder ComStars scheinbar die einzigsten Menschen, die viele verschiedene hochtechnologische Maschinen verstanden. Gewöhnliche Menschen kamen zu der Ansicht, das sie alleinige Besitzer von Mysterien jenseits des menschlichen Verstandes seien. Während der folgenden Jahrhunderten festigte ComStar diese mystische Erscheinung zunehmend. Die Techniker wurden zu Acolyten und Adepten, das höher gestellte Personal wurde zu Präzentoren. Der Kopf von ComStar, Primus genannt, hielten immense politische und spirituelle Autorität über den gesegneten Orden von ComStar und alle Besitztümer.

Politische Machenschaften

Während den Jahrhunderten der Nachfolgekriege blieb ComStar neutral und nutzte seinen Einfluss dazu, die Machtbalance zwischen den Nachfolgestaaten ungefähr im Gleichgewicht zu haben. Und wenn es nötig wurde, verteidigten sie sich auch selbst – ein berühmtes Beispiel dafür ist der Hausinterdikt für die Liga Freier Welten, als Generalhauptmann Charles Marik im späten 29. Jahrhundert die HPG-Station auf Oriente zerstörte. Mit der Zeit vergaßen die Anführer von ComStar allerdings die ursprünglichen Ziele der politischen Manipulation: Die Bewahrung von menschlichem Wissen durch die Verminderung der Wahrscheinlichkeit von Gefechtsverlusten. Zu der Zeit, als Myndo Waterly im Jahr 3029 Prima wurde, waren die politischen Intrigen bereits ein auf höchstem Niveau gespieltes Spiel für eigene Ziele. Primus Waterly spielte dieses Spiel mit unübertroffenem Können; bis hin zu einem Ende, das ihren eigenen Sturz bedeuten sollte.

Die Claninvasion

Die Ankunft der Clans 3029 in der Peripherie war der Beginn von einer radikalen Verwandlung von ComStar wie auch dem Rest der Inneren Sphäre. Zu Beginn war ComStar bereit, die vermeintlich Außerirdischen entgegenzutreten. Aber schon bald stellten sie fest, das es gar keine Außerirdischen waren, sondern Menschen, und zwar die Nachfahren von den Sternenbund-Truppen, die von General Kerensky nach dem Zerfall des Sternenbundes in die Peripherie geführt wurden. Primus Waterly sah in diesen Invasoren das Werkzeug, um ComStar zu der vorherrschenden Macht in der gesamten Inneren Sphäre zu machen. Sie war eine strenge Gläubige einer Prophezeiungen von Jerome Blake, die durch seinen Nachfolger Konrad Toyama verkündet wurde, dass die Innere Sphäre vollständig zerstört werden muss, damit sie unter der vollständigen Kontrolle von ComStar wieder auferstehen zu können. Die Prima plante die Clans und die Innere Sphäre bei ihrer gegenseitigen Vernichtung zu unterstützen, damit danach ComStar als die rettende Organisation für die verbliebende Menschheit in Aktion treten kann. Um dies zu bewerkstelligen, schmiedete Waterly eine Allianz mit den Invasoren. In Austausch für das Recht, von den Clan kontrollierte Welten zu verwalten, ging ComStar die Verpflichtung ein, militärische Transmissionen von Welten, die angegriffen werden sollen, zu unterlassen und außerdem grundlegende Geheimdienstinformationen über die Streitkräfte der Inneren Sphäre zu liefern. Für den Rest des Ersten Kreises von ComStar wurde diese Allianz als ein Komplott präsentiert, um mehr über die Clans herauszufinden und so nach Möglichkeiten zu suchen, sie zu besiegen. Ihre niederen Motive wurden vorerst nicht deutlich; erst die Schlacht von Tukayyid gab ihr die perfekte Möglichkeit zur Ausführung des restlichen Plans.

Operation Skorpion

Sogar als die ComGuards auf Tukayyid für das Überleben der Inneren Sphäre gegen die Clans kämpften, unternahm Primus Waterly Schritte, die – hätten sie Erfolg gehabt – den Sieg der ComGuards bedeutungslos gemacht hätten. Sie befahl einen kompletten Interdikt für die gesamte Innere Sphäre und befahl dem Personal einer jeden Station mit lokalem Widerstand fertig zu werden. Zur selben Zeit schickte sie an die Stationen der Clan-Besatzungszone leicht veränderte Befehle. Dem Personal in der Clan-Besatzungszone – während der letzten Monate heimlich bewaffnet – wurde befohlen, sich den Besatzern zu stellen und die Planeten im Namen von ComStar zurückzuerobern. Hätte Operation Skorpion wie geplant funktioniert, wäre ComStar aus dem Chaos emporgestiegen und hätte die absolute Kontrolle über alle durch die Clans besetzten Planeten und jede Regierung der Inneren Sphäre gehabt.

Allerdings verlief nicht alles so wie es Waterly geplant hatte. Präzentor Shailar Mori, einst Waterlys Vertraute in der Operation Skorpion, machte einen Sinneswandel durch als sie die wahren Ziele der Prima erkannte. Sie ließ Informationen über den bevorstehenden Interdikt an die Regierung des Draconis Kombinats durchsickern, welches dann diese Informationen an die Regierungen des Lyranischen Commonwealth und den Vereinigten Sonnen weitergab. Diese Regierungen unternahmen rechtzeitig Schritte, um HPG-Stationen zu sichern bevor die Befehle für einen Interdikt eintrafen. Einige Mitglieder des Ersten Kreises, zusammen mit mehreren hundert tausend von niedrigerem Personal, weigerten sich, der Prima zu helfen, die höchsten Ideale von ComStar zu verraten. Letztendlich versagte auch der Widerstand in der Clan-Besatzungszone im Angesicht eines übermächtigen Feindes. Die Clans waren nämlich gar nicht auf die Dienste ComStars angewiesen und taten dies bestenfalls aus purer Freundlichkeit, wodurch sich das erwartete Kommunikationschaos gar nicht erst einstellte.

Das eigentliche Opfer der Operation Skorpion waren weder die Innere Sphäre noch die Clans, sondern Primus Waterly. Sie wurde überzeugt, zu Gunsten von Präzentor Mori zurückzutreten; sie trat ab und starb nur wenige Tage später an einer Hirnblutung.

Aber auch das kommunikationsnetzt erlitt eine Veränderung, deren weite Auswirkungen sich erst nach und nach herauskristallisierten. Nach dieser Operation befanden sich im Vereinigten Commonwealth und im Draconis Kombinat jeweils nur noch knapp 20% aller HPG's in der Hand von ComStar, in der Konföderation Capella waren es knapp 70%.

Das Shism


Das Debakel bei der Operation Skorpion deckte eine beinahe fatale Schwachstelle bezüglich des Hortens von technischem und wissenschaftlichen Wissen auf. Gewisse Mitglieder, darunter auch Präzentor Martialum Anastasius Focht, erkannten, das sie die eigentliche, von Jerome Blake übermittelte Mission von ComStar falsch verstanden haben. Der Orden sollte in der Tat Wissen bewahren – es allerdings nicht im Geheimen verstecken, sondern es mit allen Menschen teilen. Nur eine breite Verbreitung des Wissens kann in Wirklichkeit den Fortschritt der Menschheit sichern und das Wissen vor dem unwiederbringlichen Vergessen bewahren. Durch diese neue Erkenntnis angetrieben, verbrachten Prima Sharliar Mori und Präzentor Martialum Anastasius Focht die nächsten Monate damit, den Orden zu reformieren um ihn mehr mit Blakes Visionen in Einklang zu bringen. Unter den deutlichsten Zeichen für die gravierenden Änderungen der Prima war sicherlich der Bau der Blake Universität auf Terra, einem eindeutigen Symbol für die neue Verpflichtung ComStars, das lange geheim gehaltene Wissen mit anderen zu teilen.

Eine andere große Änderung verringerte die interne Überwachung durch ROM, dem Geheimdienst von ComStar, deutlich. Die am besten von außen bemerkbare Änderung war, dass viele Mitglieder die traditionellen Gebete abschafften, Riten der Anrufung und anderer mystischer Bindungen, die sich im Orden im Laufe der Jahre angesammelt hatten. Da ComStar nicht länger an Geheimhaltung gebunden war, begann sich der Orden zurück in die ursprünglich erdachte Form zurückzuverwandeln – eine Organisation von normalen Menschen, die durch das Verlangen angetrieben werden, das Wissen der Menschheit zu erweitern und bereits gelerntes zu bewahren.

Einige der Ordensbrüder konnten diese Änderungen allerdings nicht akzeptieren. Diese reaktionären Elemente forderten Primus Mori heraus und gründeten eine Splittergruppe namens Blakes Wort. Sie verließen unter der Führung vom Mitglied des Ersten Rates, Demona Aziz, im Jahr 3053 Terra in Richtung ihres Heimatstaates, der Liga Freier Welten. Der Haptmann-General Thomas Marik, selbst ein ehemaliger ComStar-Acolyte der mit der Position der Blakisten sympathisierte, bot ihnen Groszügig einen Heimathafen auf Gibson an. Während der nächsten paar Jahre gab es einen permanenten Strom von ComStar- Personal, das zu Blake’s Wort überlief – darunter sehr viele ROM-Agenten, die mit den Einschnitten in ihrem Bereich nicht einverstanden waren, und einige Veteranen der ComGuards. Während der selben Zeit entwickelte sich aus der Unstimmigkeit ein verdeckter Krieg, insbesondere zwischen den ROM- Kontingenten beider Seiten. ComStar infiltrierte Blakes Wort, und Blakes Wort infiltrierte ComStar, beide in der Hoffnung, den jeweils anderen von innen zu überwinden. Blakes Wort machte von Anfang an keine Anstrengungen zu verbergen, das sie die sogenannten „Ketzer“ vernichten wollen; ComStar selbst unternahm im Gegenzug Schritte, um sich selbst zu schützen und einen erneuten Triumph des Aberglaubens und der Geheimniskrämerei zu verhindern.

Der Fall Terras

Nach Tukayyid und Operation Skorpion begann das reformierte ComStar damit, die Nachfolgestaaten von seinem guten Willen zu überzeugen, indem sie einige ComGuard Divisionen an oder in der Nähe der Clanfront in der Freien Republik Rasalhaag, dem Darconis Kombinat und dem lyranischen Teil des Vereinigten Commonwealth stationierte. In den Reichen, die die Clans noch nicht erreicht hatten, wurden kleinere Truppenkontingente bei den HPG- Stationen stationiert. Diese Verlegungen, gekoppelt mit den erheblichen Verlusten auf Tukayyid und dem anhaltenden Strom an Überläufern zu Blakes Wort ließ ComStar nicht allzu viel Spielraum bei den Garnisonen auf Terra. Die Liao-Marik Offensive von 3057, die die gesamte Region um Terra in Aufruhr versetzte, bot die ideale Gelegenheit für Blakes Wort, Terra, die Wiege der Menschheit, zurückzuerobern.

Der Krieg im Jahr 3057 destabilisierte einen größeren Bereich des Raumes, der sich von Terra kernwärts bis zu Sarna erstreckte, und umfasste damit einen Großteil der damaligen Mark Sarna. Fortan wurde dieses Gebiet unter dem Namen Chaos Marken bekannt, und war als Niemandland das Schlachtfeld zwischen allen fünf Nachfolgestaaten und mehreren neuen Mini-Staaten und unabhängigen Welten, die allesamt ums Überleben oder politische Macht kämpften. Die konstanten Umwälzungen erzeugten eine hohe Nachfrage für Söldnereinheiten, da viele der Fraktionen bereit waren, beinahe alles für Truppen zu bezahlen. Eine solcher Einheiten war Brion’s Legion, zuvor bei ComStar unter Vertrag um Terra vor Angriffen zu beschützen. Gegen Ende 3057 lief der Kontrakt allerdings aus und die Legion nahm einen hochbezahlten Kontrakt in den Chaos Marken an. Während ComStar nach Ersatz suchte, machte Blakes Wort seinen Zug.

Die Unterhändler ComStars hatten die 21. Centauri Lancers angeheuert, eine Einheit mit exzellenter Reputation. Die Lancer, die im Februar 3058 allerdings im Sol-System ankamen, waren nur Lockvögel. Mit der Hilfe von internen Saboteuren übernahmen die sogenannten Schatten-Lancer schnell die Verteidigung Terras. Die wenigen auf Terra stationierten Einheiten der ComGuards wahren zahlenmäßig unterlegen und wurden zudem durch den Angriff auch noch überrascht, kämpften aber trotzdem wild und entschlossen; sie letztendlich verloren sie aber trotzdem. Ab März war Terra unter der festen Kontrolle von Blakes Wort.

ComStar hat seitdem nichts unternommen um Terra zurückzuerobern, allerdings werden Guerillaaktivitäten und ziviler Widerstand weitergeführt. Zwischen März 3058 und dem Ende des Clankrieges Anfang 3061 waren die ComGuards zu sehr damit beschäftigt, die Innere Sphäre vor den Clans zu beschützen. Seit dem Ende des Clankrieges haben die ComGuards als Teil der neuen Sternenbundverteidigungsstreitkräfte, und mussten daher im Interesse des Sternenbundes agieren, und nicht nur in den Interessen ComStars.

Aktuelle Ereignisse

Trotz des Verlustes von Terra bleibt ComStar ein wichtiger Teil der sich schnell ändernden Balance der Politik der Inneren Sphäre. Einige Personen und Regierungen verdienen zu recht eine Würdigung für die Gründung des neuen Sternenbundes, darunter auch die Führung von ComStar. Die mehrere Häuser umfassende Einsatzgruppe, die 3058 zusammenkam um die Jadefalken von Coventry zu vertreiben, fand ihren Ursprung bei von ComStar ausgerichteten Manövern auf Tukayyid; unter den Einheiten befanden sich außerdem auch ComGuards. Knapp zwei Jahre später hatten zwölf ComStar-Divisionen die Ehre dabei zu helfen, die Nebelparder aus der Inneren Sphäre zu vertreiben. Als Teil der Einsatzgruppe Schlange verfolgte die 2. Division die Nebelparder bis zu ihrer Heimatwelt, um sie dort zusammen mit anderen Truppen der Sternenbundarmee ein für alle mal zu vernichten. Die Vernichtung dieses einst starken Kreuzritterclans führte zu dem Großen Widerspruchstest auf Strana Mechty, den die Sternenbundverteidigungsstreitkräfte und so die Claninvasion beendeten. Als ein Teil der Schlachten kämpfte die 394. Division gegen die Jadefalken. Seitdem haben die ComGuards oft als Friedenstruppen unter dem Kommandierenden General Präzentor Martialum Victor Steiner-Davion und dem Ersten Lord Theodore Kurita gedient. ComStar als ganzes ist verpflichtet, den neuen Sternenbund zu stärken und ihn vor welcher Gefahr auch immer zu beschützen.

Blakes Wort muss allerdings zu diesen Bedrohungen gezählt werden. Die Blakisten sehen den jungen, neuen Sternenbund als illegitim und dazu verdammt, unterzugehen, da er nicht unter der Kontrolle der Blakeisten geformt wurde oder erst die gesamte menschliche Zivilisation untergehen müsste, um erneut aufzuerstehen. Sie haben in den letzten fünf Jahren viel Zeit damit verbracht, jegliche Schwachstelle der Politik in der gesamten Inneren Sphäre ausfindig zu machen; und haben daher Verbindungen zur Konföderation Capella, einigen Peripheriestaaten und der Konföderation Capella aufgebaut. Sie haben in der Liga Freier Welten zusätzlich eine gewisse Machtbasis, auch wenn sie nach der Einnahme Terras einen Großteil ihrer Güter eben dorthin gebracht haben. Das Personal von Blakes Wort betreut weiterhin das HPG-Netz der Liga Freier Welten und haben noch immer noch ein offenes Ohr beim Generalhauptmanns Thomas Marik. Die kürzlich erfolgte erneute Hochzeit des Generalhauptmanns und die daraus folgenden Stärkungen der inneren politischen Allianzen dürfte den Einfluss und die Abhängigkeit von Blakes Wort weiter vermindern, aber der Einfluss der Blakeisten auf einen der Mitgliedsstaaten des neuen Sternenbundes darf nicht vernachlässigt werden. ComStar unternimmt zur Zeit außerdem Schritte, um den wachsenden Einfluss von Blakes Wort in den Chaosmarken entgegenzutreten, allerdings mit wechselndem Erfolg. Allerdings besteht die Hoffnung, das ComStar seinen Einfluss in der Region weiter ausdehnt um so Blakes Wort einzudämmen.

Der Bürgerkrieg im Vereinigten Commonwealth

Der Bürgerkrieg im Vereinigten Commonwealth ist eine Quelle von viel Leid für ComStar, obwohl die Organisation die Bemühungen des Präzentor Martialum Victor Steiner-Davion gegen seine Schwester vollkommen unterstützt. Da sein der Archon Prinz des Vereinigten Commonwealth ist, der für das Wohl seiner Bürger den Thron zurückerobern will, ist er selbst vorläufig von seinem Amt als Oberster Befehlshaber der Sternenbundverteidigungsstreitkräfte und der ComGuards zurückgetreten um zu verhindern, das er seine Macht als Präzentor Martialum dazu missbraucht, Truppen der ComGuards in diesen Konflikt mit hinein zu ziehen, eine Aktion die vom Primus und dem Ersten Kreis die vollständige Unterstützung genießt. Allerdings scheint es so, das sich mindestens eine Einheit der ComGuards ihre eigene Entscheidung getroffen hat und sich ihm angeschlossen hat, um auf seiner Seite zu kämpfen. Victor Steiner-Davion hat von selbst eingesehen, das zum Wohle des Sternenbundes ComStar in diesem Bürgerkrieg neutral bleiben muss, und er hat nicht einmal nachgefragt, diese Beschränkung zu verletzen. Die Führung von ComStar hofft daher, das auch kein zukünftiges Ereignis eine solche Anfrage nötig werden lässt.

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