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Mechwarrior 4 Mercenaries (2002)

Mechwarrior 4 Mercenaries ist das neueste Spiel der Mechwarrior-Reihe. Im Gegensatz zum Addon zu Mechwarrior4 Black Knight handelt es sich hierbei um eine Vollversion, die nicht die Mechwarrior 4 Vengeance CD-ROM benötigt, um zu laufen.

Neuerungen

Die größte Neuerung von Mercenaries ist, dass man jetzt bis zu 7 Lanzenkameraden mit in die Schlacht führen kann.

Auch führt die Wahl eines höheren Schwierigkeitsgrades in diesem Spiel von Anfang an zu veränderten Startbedingungen. Um so höher der Schwierigkeitsgrad, umso mehr Mechs stehen einem zu Anfang zur Verfügung. Während man im mittelschweren Schwierigkeitsgrad 4 Mechs zur Verfügung hat, sind es im schwere schon 5 und im Elite-Grad hat man gleich 2 komplette Lanzen. Allerdings benötigt man diese Unterstützung auch.

Weitere Features sind neue Waffen wie die Rotary AK und die Blitz-MRM. Die Graphik ist weiter verbessert worden, zusätzlich sind auch eine Reihe neuer Mech-Modelle hinzugekommen wie z. B. Hauptmann, Gladiator oder auch Fafnir und Templar, wobei letztere beiden nicht käuflich sind, sondern im Verlauf der Kampagne vom Auftraggeber an sie überstellt werden bzw. sie Sie erobern.

Andere Waffen kennt man schon aus den Mech-Pak’s. Sie sind hier allerdings erstmals auch in der Kampagne nutzbar. Dies gilt leider nicht für die 8 Mechs (Hunchback, Dracon, Zeus, Highlander, Arctic Wolf, Cauldron Born, Masakari und Kodiak), die das Mech-Pak leider nur im Sofortgefecht und in Multiplayer-Spielen zu Verfügung stellt. Dies ist umso unverständlicher, da man diesen Mechs auch in der Kampagne als Gegner gegenübersteht.

Was das Modifizieren der Mechs angeht wurde das System aus Mechwarrior 4 Vengeance übernommen. Einzig das man Kosten hat, wenn man Mechs reparieren muss, ist neu. Bevor man allerdings nicht im Schwierigkeitsmodus Veteran oder Elite ist, braucht man sich keine Sorgen wegen Geld machen, da man in den ersten beiden Modi nur sehr selten einen seiner Mech's verliert.

Leider wurde auch das recht umständliche Steuerungssystem von MW4 Vengeance fast unverändert übernommen.

Andere Veränderungen betreffen das Gameplay. Verbessert wurde dort zum Beispiel das Zusammenspiel von Panzern und Hubschraubern mit Mechs. Traten sie in der vorhergehenden Teilen nur sporadisch auf, und konnten recht einfach zerstört werden, kommen sie jetzt zumeist in ganzen Rudeln, vorzugsweise dann, wenn man mit gegnerischen Mechs beschäftigt ist. Und während das bei Bulldog-Panzern und Drillson-Schwebepanzern nur selten sehr gefährlich, eher nervend ist, ändert sich das doch recht schlagartig, wenn statt der Bulldogs PPK- bewaffnete Myrmidons oder Demolisher auftauchen, deren AK/20 selbst Piloten überschwerer Mechs ganz schnell ein unrühmliches Ende bescheren können. Gerade die Demolisher sind sehr gefährlich, da sie nicht nur hervorragend austeilen können. Sie sind auch sehr widerstandsfähig und man braucht daher recht viel Zeit um sie zu zerstören - Zeit die man in einem Gefecht nur schwerlich erübrigen kann.




Wenn Demolisher im Rudel auftauchen, wird es böse. Wer in diesem Spiel Panzer unterschätzt tut dies auf eigene Gefahr.

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Die Handlung

Wie bei Black Knight ist der Spieler hier Söldner. Er kann Waffen, Mechs und Piloten kaufen - und natürlich auch verkaufen. Anders als bei Black Knights hat der Spieler viel mehr Auswahl, welche Missionen er spielen will. Je nachdem, für welche der 4 Söldnereinheiten er sich am Anfang entscheidet, stehen Ihm versch. Mechs zur Verfügung. Das ist allerdings nicht so entscheidend, wie es klingen mag, da der Spieler in seiner ersten oder zweiten Mission (je nachdem, welchen Einsatzplanet er von 2 möglichen zu Anfang auswählt) entweder in der ersten Mission einen Hellspawn oder in der zweiten einen Argus erbeutet.

 

Spätestens nach der 3. Kampagne hat man seine Einheit fast ausschließlich mit mittelschweren und schweren, bzw den ersten (billigen) überschweren Battlemechs ausgerüstet. Allenfalls auf Solaris muss/kann man die leichten Mechs ein wenig länger nutzen.

 

In den meisten späteren Missionen zählen dann nur noch Feuerkraft und Panzerung, sodas die leichten Mechs kaum noch zum Zuge kommen, und auch die mittelschweren Mechs gehen bald unter. Einige von denen, z.B. der Hellhound, sind erst so spät Verfügbar, das man sie praktisch gar nicht spielt, da der Spieler zu dem Zeitpunkt schwerere Battlemech's benötigt, um die Missionen zu schaffen. Nur ein paar wenige spätere Missionenverlangen Mech's die schnell sind, etwa um eine befreundete Lanze zu retten. Einige der Bonusmissionen haben auch direkte Auswirkungen auf spätere Missionen, so kommt einem eine gerettete Lanze in einer späteren Mission zuhilfe (man braucht sie da auch dringend). Schafft man es nicht, die Lanze zu retten, schafft man die Mission zwar, aber die spätere Mission, wo die Lanze dann natürlich nicht zuhilfe kommt, wird umso schwieriger. Leider sind solche Missionen, die Auswirkungen auf andere haben, zu selten.




1 gegnerischen Mech sowie eine Fahrzeuglanze standen unserer ersten Beute im Weg, einem mittelschweren Mech vom Typ Hellspawn. Diesen Mech kann man gleich in der ersten Mission erbeuten, wenn man den Planeten Halloran als ersten Einsatzort gewählt hat.

Fazit

Mechwarrior 4 Mercenaries ist graphisch und was das Gameplay betrifft ein Fortschritt gelungen, gegenüber MW4 Vengeance. Revolutionäre Veränderungen (Missionsvielfalt) hat es jedoch nicht gegeben. Leuten, die MW4 und Black Knight's gut fanden, werden das Spiel Klasse finden, Spieler, die MW3 als bestes Spiel der MW-Serie sehen, werden auch diesmal keinen neuen Favoriten bekommen.

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Screenshots





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Autor: steel